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07.02.2005

14:51 Uhr

Australien engagiert sich für Stabilität in Südasien

Fischer lobt US-Engagement im Nahost-Konflikt

Bundesaußenminister Joschka Fischer hat das neue Engagement der US-Regierung im Nahost-Friedensprozess begrüßt. „Das ist eine Chance und die sollte genutzt werden“, sagte Fischer am zweiten Tag seines Aufenthaltes in Australien nach Gesprächen mit Regierungschef John Howard und seinem Amtskollegen Alexander Downer in der Hauptstadt Canberra.

sk CANBERRA. Fischer war am Sonntag in Sydney mit dem Regierungschef des Bundesstaats New South Wales, Bob Carr, zusammen getroffen. Zuvor hatte er am Samstag Ost-Timor besucht.

Ein Vorwärtskommen im Nahost-Konflikt spiele eine wichtige Rolle für Frieden in der Region. Gleichzeitig sei aber eine Stabilisierung im Irak und die Klärung der Iran-Frage wichtig. Zwar betonte zuletzt auch die neue US-Außenministerin Condoleezza Rice, dass eine diplomatische Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm möglich sei und Washington die Gespräche der Europäer mit Iran unterstütze. Rice unterstrich aber gleichzeitig, dass Washington befürchte, Iran strebe doch Atomwaffen an. Fischer bezeichnete die Gespräche der EU und dem Iran als „schwierig“. Man käme aber voran.

Fischer lobte das Engagement Australiens für die Stabilität in Südostasien. Er erwähnte vor allem das schnelle Eingreifen des Landes nach der Flutkatastrophe in Südostasien und stellte mögliche gemeinsame deutsch-australische Projekte in den Katastrophengebieten in Aussicht. Einzelheiten nannte er nicht. Fischer reist morgen nach Neuseeland weiter und wird danach auch Malaysia und das von der Flutwelle besonders schlimm betroffene Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra besuchen.

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