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10.06.2014

07:32 Uhr

Autobiographie „Entscheidungen“

Clinton schwärmt für die Bundeskanzlerin

In ihrer viel beachteten Autobiographie „Entscheidungen“ schreibt Hillary Clinton über ihrer möglichen Bewerbung für die nächste Präsidentschaftswahl in den USA. Zudem findet sie warme Worte für Angela Merkel.

Die ehemalige US-Außenministerin Hilary Clinton spricht bei einem Interview über ihr Buch, die US-Präsidentschaftswahl 2016 und Angela Merkel. Reuters

Die ehemalige US-Außenministerin Hilary Clinton spricht bei einem Interview über ihr Buch, die US-Präsidentschaftswahl 2016 und Angela Merkel.

WashingtonDie frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich in einem Interview anlässlich der Veröffentlichung ihrer Autobiografie alle Türen für eine mögliche Bewerbung bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 offen gelassen. Sollte sie sich für einen neuen Anlauf auf das Weiße Haus entscheiden, werde sie sich nicht auf ihrem Status als ehemalige First Lady und Chefdiplomatin ausruhen, erklärte Clinton in dem am späten Montag im US-Sender ABC ausgestrahlten Gespräch. „Ich würde hart arbeiten, wie jeder Außenseiter oder Neuling, weil ich nichts als selbstverständlich ansehen will.“

Die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton wies den Gedanken zurück, dass die Menschen in den USA nicht schon wieder einen Vertreter von politischen Dynastien wie den Clintons und den Bushs auf dem Wahlzettel sehen wollten. „Das ist eine Demokratie“, sagte sie. „Die Leute können ihre politischen Führer selbst aussuchen.“

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In dem Interview deutete Clinton an, dass sie wohl bis Jahresende eine Entscheidung über eine mögliche Bewerbung um die Kandidatur der Demokraten treffen werde. Verkünden werde sie ihren Entschluss dann „wahrscheinlich“ erst im Jahr 2015. In ihrer am Dienstag veröffentlichten Autobiografie „Hard Choices“ (deutscher Titel: Entscheidung) stellt sie sich die Frage, ob sie noch einmal antreten werde. „Die Antwort lautet: Ich habe mich noch nicht entschieden“, schreibt die frühere Außenministerin.

Die harsche Kritik der Republikaner an ihrer Rolle beim tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi ist für Clinton kein Grund, auf eine Bewerbung zu verzichten. Vielmehr fühle sie sich durch die Anfeindungen angespornt, sagte sie ABC.

Bei dem Anschlag radikaler Islamisten am 11. September 2012 waren der US-Botschafter Chris Stevens und drei Wachleute getötet worden. Das damals von Clinton geführte Außenministerium soll Hinweise auf Sicherheitslücken und die Bedrohung durch Extremisten ignoriert haben. Das republikanisch dominierte Repräsentantenhaus hatte kürzlich einen Untersuchungsausschuss zu Bengasi eingerichtet.

Kommentare (1)

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11.06.2014, 08:01 Uhr

Clinton und Merkel..... mir wird übel beim Anblick dieser Subjekte....

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