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02.09.2014

17:31 Uhr

Autometropole

Insolvenzrichter entscheidet über Detroits Zukunft

Vor einem Jahr schlitterte Detroit in die Pleite. Seitdem ringen Stadtobere und Investoren darum, wer welche finanziellen Opfer für den Neuanfang bringen muss. Nun liegt die Zukunft der Stadt in der Hand eines Richters.

Verlassenes Fabrikgebäude von Packard Automotive in Detroit, Michigan: Vor einem Jahr hat die Autostadt Insolvenz angemeldet. dpa

Verlassenes Fabrikgebäude von Packard Automotive in Detroit, Michigan: Vor einem Jahr hat die Autostadt Insolvenz angemeldet.

Detroit Nach der größten Städtepleite der US-Geschichte hat in Detroit ein Gerichtsverfahren über den Sanierungsplan begonnen. Ein Insolvenzrichter prüft laut der Zeitung „Detroit Free Press“ seit Dienstag, ob die Verantwortlichen ein juristisch haltbares Konzept vorgelegt haben, um die Zahlungsunfähigkeit der Metropole zu überwinden. Konkret geht es darum, die Schulden von gut 18 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro) um 7 Milliarden Dollar zu verringern. Eine besonders große Last sollen zwei Anleiheversicherer tragen.

Das Verfahren dürfte laut Justizexperten mehr als einen Monat dauern. Der Richter will allein fast 80 Zeugen befragen. Während mit vielen Gläubigern, darunter den Stadtbediensteten, in den vergangenen Monaten bereits Übereinkommen getroffen wurden, sind vor allem die betroffenen Anleiheversicherer gegen das Konzept.

Sie sollen nur einen Bruchteil ihres Geldes zurückbekommen.

Von

dpa

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