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22.03.2011

12:01 Uhr

Awacs-Flüge über Afghanistan

Bundesregierung will bis zu 300 Soldaten stellen

Die Bundesregierung will für die Awacs-Aufklärungsflüge über Afghanistan bis zu 300 Soldaten zur Verfügung stellen. Auf diese Weise sollen die Bündnispartner beim Einsatz in Libyen entlastet werden.

Piloten im Cockpit eines Nato-Awacs-Aufklärungsflugzeugs: 300 deutsche Soldaten sollen die Bündnispartner entlasten. Quelle: dpa

Piloten im Cockpit eines Nato-Awacs-Aufklärungsflugzeugs: 300 deutsche Soldaten sollen die Bündnispartner entlasten.

BerlinDas Kabinett will das neue Mandat an diesem Mittwoch beschließen. Der Bundestag wird voraussichtlich am Freitag abstimmen. Die SPD als größte Oppositionspartei hat bereits Zustimmung signalisiert. Derzeit sind am Hindukusch etwa 5.300 Bundeswehr-Soldaten im Einsatz.

Trotz der Aufstockung soll sich an der zulässigen Höchststärke des deutschen Afghanistan-Kontingents von 5350 Soldaten nichts ändern. Bislang war die Bundeswehr an den Überwachungsmissionen der Awacs-Aufklärungsflugzeuge nicht unmittelbar beteiligt. Normalerweise stellen die deutschen Soldaten bei Awacs-Missionen der Nato etwa ein Drittel des Personals.

Laut der CSU-Landesgruppenvorsitzenden im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, wird die Nato das deutsche Angebot zu Awacs-Aufklärungsflügen über Afghanistan voraussichtlich aufgreifen: „Dieses Angebot wird von der Nato wohl angenommen, wie signalisiert wurde.“

Hasselfeldt verteidigte die auch in der schwarz-gelben Koalition umstrittene deutsche Enthaltung im UN-Sicherheitsrat zu einem Eingreifen in dem nordafrikanischen Land. „Diese Enthaltung war durchaus zu vertreten.“ Der einzige Grund sei gewesen, dass sich Deutschland nicht an einer militärischen Auseinandersetzung habe beteiligen wollen. Dennoch stelle Deutschland keinesfalls seine Bündnistreue infrage.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Unfassbar

22.03.2011, 12:25 Uhr

Oh, mein Gott! Gib diesen Schwachmaten in "unserer" Regierung Hirn - und dann prügel sie ndlich aus dem Land!

Zuerst haben sie uns zu Hanselen der Amis gemacht, dann zu Stiefelleckern der Juden - und jetzt jetzt werden wir auch noch Kofferträger für "Rest"-Europa. Die Zahldeppen sind wir eh immer gewesen - egal für wen.

Worauf soll man in diesem Land eigentlich noch stolz sein?

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