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13.07.2016

23:47 Uhr

Bank von England

Notenbank hält erste Sitzung nach Brexit-Votum ab

Zu ihrer ersten Sitzung nach dem Brexit-Votum am 23. Juni treffen sich am Donnerstag die Mitglieder der Bank of England. Erwartet wird, dass sie den Leitzins senken werden. Zu groß ist die Angst vor einer Rezession.

Menschen vor dem Gebäude der Bank of England in London: Am Donnerstag kommen die Notenbänker zu ihrer ersten Sitzung nach dem Brexit-Votum zusammen. Reuters

Bank of England

Menschen vor dem Gebäude der Bank of England in London: Am Donnerstag kommen die Notenbänker zu ihrer ersten Sitzung nach dem Brexit-Votum zusammen.

London/BerlinIn London kommt die Notenbank heute (Donnerstag) zu ihrer ersten Sitzung seit dem Brexit-Referendum zusammen. An den Finanzmärkten wird mit einer Zinssenkung gerechnet. Es wäre die erste seit der Weltwirtschaftskrise im März 2009. Seither steht der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bei 0,5 Prozent. Er könnte nun nach Einschätzung von Experten auf 0,25 Prozent gekappt werden.

Nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt vom 23. Juni ist das Pfund auf Talfahrt gegangen. Viele Ökonomen befürchten, dass Großbritannien auf eine Rezession zusteuert. Mit niedrigeren Zinsen könnte sich die Bank of England gegen diesen Abwärtstrend stemmen, da Kredite dann tendenziell günstiger werden.

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Nach dem überraschenden Brexit-Votum herrscht auf der Insel Unsicherheit darüber, ob das Vereinigte Königreich mit dem wichtigen Finanzstandort London nach einem Austritt noch Zugang zum EU-Binnenmarkt haben wird. Die Details der künftigen Wirtschaftsbeziehungen dürften erst in langwierigen Verhandlungen geklärt werden.

Von

rtr

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