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15.11.2016

18:39 Uhr

Barack Obama

Air Force One auf Abschiedstour in Europa

Goodbye in Athen: Zum ersten und gleichzeitig letzten Mal besucht Barack Obama während seiner Amtszeit Griechenland. Ministerpräsident Tsipras bekommt von ihm Unterstützung in Sachen Schuldenkrise.

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AthenUnter massiven Sicherheitsvorkehrungen besucht der scheidende amerikanische Präsident Barack Obama an diesem Dienstag Athen. Die Präsidentenmaschine Air Force One sollte vormittags landen, anschließend standen Treffen mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos und Ministerpräsident Alexis Tsipras auf dem Programm.

Am Mittwoch will Obama dann eine mit Spannung erwartete Rede halten – politische Beobachter erwarten eine Art „Ode an die Demokratie“ in der geschichtsträchtigen Stadt.

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Bei dem Gespräch mit Staatschef Tsipras wird es unter anderem um die Flüchtlingskrise im östlichen Mittelmeer, aber auch um die griechische Schuldenmisere gehen. Bereits am Wochenende hatte Obama sich im Interview mit der Athener Tageszeitung „Kathimerini“ entsprechend geäußert: Das griechische Volk habe harte Sparmaßnahmen auf sich genommen und brauche nun Hoffnung. Er werde den Gläubigern des Landes deshalb zureden, die nötigen Schritte zu einer „substanziellen Reduzierung“ des griechischen Schuldenbergs zu unternehmen, sagte Obama weiter.

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„Die Strategie kann nicht einfach ‚Sparen‘ lauten“, sagte Obama. „Wir wollen in diesem Prozess Schulter an Schulter mit dem griechischen Volk stehen“, sagte er beim Treffen mit dem griechischen Präsidenten. Das Land habe dramatische Zeiten durchgemacht. Daher seien die USA froh zu sehen, dass es Fortschritte gebe. Es stünden aber auch noch große Herausforderungen bevor.

Für die USA ist die Stabilität Griechenlands in der unruhigen Mittelmeerregion zwischen Türkei, Nahost und Nordafrika nicht zuletzt geopolitisch wichtig: Die Vereinigten Staaten unterhalten auf der Insel Kreta einen großen Militärstützpunkt (Souda Bay Naval and Airbase), von dem aus militärische Unternehmungen in der Region gesteuert werden.

Obama mahnte die Länder Europas zudem zur Solidarität in der Flüchtlingsfrage: „Es ist wichtig, dass kein Land die Last dieser Herausforderungen allein trägt.“ In Griechenland sitzen fast 60.000 Migranten fest, weil sie durch die weitgehende Schließung der Balkanroute im Frühjahr nicht mehr wie geplant in den Norden Europas weiterreisen konnten.

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Gespannt sind politische Beobachter auf Obamas Rede, die für Mittwochmittag vorgesehen ist. Ursprünglich wurde davon ausgegangen, dass Obama in der „Geburtsstadt der Demokratie“ mit der Ansprache sein Vermächtnis hinterlassen wolle; nun wird außerdem erwartet, dass er den Wahlsieg des künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump kommentiert.

Der Ort der Rede ist bisher noch geheim; griechische Medien berichteten jedoch am Montag, es könnte sich um das Akropolis-Museum mit Blick auf den Parthenon-Tempel oder das Opernhaus am Meer handeln. Anschließend reist der US-Präsident ab und wird am Nachmittag in Berlin erwartet.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.11.2016, 13:29 Uhr

Ich freue mich schon darauf wenn de Air Force Trump One in Moskau einschwebt.
Unseren zukünftigen BP wird diese Maschine noch lange meiden......
Putin und Trump, zwei echte Kerle....man stelle sich mal daneben den Sigi-Pop und Nahles vor.......
Danke

Herr Old Harold

15.11.2016, 13:35 Uhr

Nach dem endgültigen Abschied des Liedermachers Leonard Cohen, also auch der Politiker, der noch so etwas wie Hoffnung keimen liess.

Welch ein besch....... Jahrhundert!

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