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12.10.2012

09:19 Uhr

Beitrittsverhandlungen

Kroatiens EU-Beitritt in Frage gestellt

Im Europaausschuss des Bundestags wird der geplante EU-Beitritt Kroatiens kritisch bewertet. Das Land hat einem Bericht der EU-Kommission zufolge noch mit großen Problemen in der Verwaltung und mit Korruption zu kämpfen.

Im Hafen der kroatischen Stadt Baska Voda an der Adriaküste weht die Fahne der Republik Kroatien. dapd

Im Hafen der kroatischen Stadt Baska Voda an der Adriaküste weht die Fahne der Republik Kroatien.

Berlin/ZagrebDer Vorsitzende des Europaausschusses des Deutschen Bundestages, Gunther Krichbaum (CDU), hat den geplanten Beitritt Kroatiens zur EU am 1. Juli 2013 in Frage gestellt. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Land nicht beitrittsfähig“, sagte Krichbaum in einem Interview. Zur Begründung führte er den Bericht der EU-Kommission an, die Kroatien am Mittwoch erhebliche Mängel unter anderem im Justizwesen, bei der Verwaltung und bei der Bekämpfung der Korruption bescheinigt hatte.

„Wenn nicht erhebliche Anstrengungen unternommen werden und Fortschritte zu verzeichnen sind, wird es bei den Ratifizierungsverfahren in den nationalen Parlamenten Schwierigkeiten geben, und zwar nicht nur in Deutschland“, sagte Krichbaum. „Kroatien muss in die Hände spucken.“ Es gebe für Zagreb „keine unumstößliche Garantie“, dass es beim 1. Juli 2013 bleibe. „Das muss Kroatien bewusst sein.“

Von

dpa

Kommentare (44)

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RumpelstilzchenA

12.10.2012, 11:17 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

12.10.2012, 12:09 Uhr

Warum machen wir nicht gleich aus der ganzen Welt eine EU?
Allein Albanien, ein absolut moslemisches Land
Das hat mit der Idee der einstigen Europ. Union überhaupt nichts mehr zu tun
Die Albanien-Mafia haben wir ja bereits hier
Wer zerschlägt endlich dieses kriminelle Brüssel?

Account gelöscht!

12.10.2012, 13:11 Uhr

Die Kroaten sollten sich selber einen Gefallen tun und dem EU Gebilde möglichst schnell den Rücken kehren.
Keine Ahnung wer bei der EU eine Aufnahme Kroatiens vorangetrieben hat, es ist weder für Kroatien, noch für die EU gut.

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