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30.05.2016

21:59 Uhr

Ben Dschawad

Libysche Miliz drängt IS-Kämpfer zurück

Kämpfer der Extremistenmiliz Islamischer Staat sind aus der Stadt Ben Dschawad vertrieben worden: Nach heftigen Auseinandersetzungen haben libysche Kämpfer, die wichtige Olhäfen im Osten bewachen, die Oberhand gewonnen.

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) bring Verwüstung und Zerstörung: Von der Stadt Sirte in Lybien ist nicht mehr viel übrig geblieben. AP

Zerstörte Stadt: Sirte, Lybien

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) bring Verwüstung und Zerstörung: Von der Stadt Sirte in Lybien ist nicht mehr viel übrig geblieben.

BenghasiLibysche Kämpfer, die die Einheitsregierung des Landes unterstützen, haben nach eigenen Angaben die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückgedrängt. Eine Gruppe, die die wichtigen Ölhäfen im Osten kontrolliert, erklärte am Montag, sie habe den IS aus der Stadt Ben Dschawad vertrieben.

Es habe heftige Gefechte gegeben, sagte ein Sprecher der Gruppe, die sich Wächter der Ölanlagen nennt. Sie verfolgten die sich in Richtung Sirte zurückziehenden IS-Kämpfer. Die Küstenstadt Sirte ist die IS-Hochburg in Libyen. Andere Milizen, die ebenfalls an der Seite der von den Vereinten Nationen (UN) unterstützten Einheitsregierung stehen, sind vergangenen Woche von Westen aus gegen Sirte vorgerückt.

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Der Westen hofft, dass die Einheitsregierung die zersplitterten libyschen Gruppierungen einen kann und dass diese gemeinsam gegen den IS vorgehen. Bis vor kurzem hatten zwei rivalisierende Regierungen um die Macht im Land gerungen. Das dadurch entstandene Führungsvakuum hatte der IS ausgenutzt und einen 250 Kilometer langen Küstenstreifen westlich und östlich von Sirte erobert.

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Von

rtr

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