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18.05.2012

09:39 Uhr

Bereitschaft zu Reformen

USA lockern Wirtschaftssanktionen gegen Birma

Die USA honorieren den Reformprozess in Birma und haben einige Wirtschaftssanktionen gelockert. Außerdem gibt es erstmals seit über 20 Jahren wieder einen US-Botschafter in dem Land.

Protestierende Mönche in Birma: Das Land zeigt die Bereitschaft für Reformen. dpa

Protestierende Mönche in Birma: Das Land zeigt die Bereitschaft für Reformen.

BangkokAls Reaktion auf den Reformprozess in Birma haben die USA einige Wirtschaftssanktionen gegen das Land gelockert. Außerdem nimmt nach 22 Jahre langer Unterbrechung erstmals wieder ein US-Botschafter seine Arbeit in Birma auf. „Die Vereinigten Staaten werden das Exportverbot von Finanzdienstleistungen und Neuinvestitionen nach Birma lockern“, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Freitag. Birma-Experte Derek Mitchell wurde zum amerikanischen Botschafter in Birma ernannt. Seine Ernennung muss allerdings noch vom US-Senat bestätigt werden.

Im November hatte Clinton Birma besucht. Dabei traf sie außer Staatspräsident Thein Sein auch Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

Präsident Thein Sein verfolgt seit seinem Amtsantritt im vergangenem Jahr einen Reformkurs in der früheren Militärdiktatur. Clinton erinnerte am Freitag jedoch an das Schicksal von Oppositionellen, die immer noch in Haft sitzen. Sie warnte die Machthaber in Naypyidaw, die USA könnten die Sanktionen jederzeit wieder einsetzen, wenn sich die Lage in Birma verschlechtere.

Von

dpa

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