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25.07.2013

14:16 Uhr

Bericht

Nordkorea droht mit Komplettschließung von Industriepark

Die Lage um die koreanische Sonderwirtschaftszone Kaesong spitzt sich zu. Schon länger verhandeln der Norden und der Süden über die Wiederinbetriebnahme. Nun droht Nordkorea die Schotten komplett dicht zu machen.

Hier schien die Situation noch entspannt zu sein. Südkoreas Verhandlungsführer Kim Ki-woong (L) und sein nordkoreanischer Kollege Park Chol-su beim Beginn der Verhandlungen. dpa

Hier schien die Situation noch entspannt zu sein. Südkoreas Verhandlungsführer Kim Ki-woong (L) und sein nordkoreanischer Kollege Park Chol-su beim Beginn der Verhandlungen.

SeoulNach neuen Gesprächen mit Südkorea über die Zukunft ihres gemeinsamen Industrieparks hat Nordkorea nach Medienberichten mit der kompletten Schließung der grenznahen Sonderzone gedroht. Die nordkoreanische Seite habe gewarnt, der Industriekomplex Kaesong auf ihrem Gebiet könnte wieder in eine Militärbasis verwandelt werden, berichtete am Donnerstag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Auch bei der sechsten Gesprächsrunde über einen Weiterbetrieb des Komplexes seien zuvor keine Fortschritte erzielt worden. Nordkorea hatte die Sonderwirtschaftszone im April infolge zunehmender Spannungen beider Länder „vorübergehend“ geschlossen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Wolfsfreund

25.07.2013, 14:58 Uhr

Wie niedlich. Klein Kim macht wieder auf "dicke Hose" und verfällt in seine lächerlichen Drohungen. Wer ist nochmal händeringend auf diesen Industriepark angewiesen, um Devisen zu erlangen?
Die Südkoreaner wären m.E. gut beraten, den Laden einfach abzuschreiben und die Firmen abzuziehen. Das sollte Nord-Korea klarmachen, daß es nur ein unwichtiger, kleiner Fisch ist, jederzeit ersetzbar (rings um Südkorea sind genügend andere Niedriglohnländer).

Roland

25.07.2013, 18:57 Uhr

Kim sollte den Laden in Kaesong dicht machen.
Nordkorea ist eines der rohstoff-reichsten Länder der Erde (incl. "seltene Erden") und braucht die Demütigung einer Lohnfertigung für den US-Satellitenstaat nicht.

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