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15.01.2013

21:07 Uhr

Besuch aus Syrien

Iran bekräftigt Solidarität für al-Assad

Syriens Ministerpräsident Al-Halki hat bei seinem Besuch in Teheran Unterstützung erfahren. Der iranische Vizepräsident Mohammed-Resa Rahimi bekräftigte dort die Solidarität seines Landes mit Präsident al-Assad.

Irans Vizepräsident Mohammed-Resa Rahimi (l.)und Syriens Ministerpräsident Wael Nader al-Halki. dapd

Irans Vizepräsident Mohammed-Resa Rahimi (l.)und Syriens Ministerpräsident Wael Nader al-Halki.

TeheranDie iranische Führung hat am Dienstag beim Besuch des syrischen Ministerpräsidenten Wael Nader al-Halki ihre Unterstützung für die Führung Syriens unter Machthaber Baschar al-Assad bekräftigt. Obwohl nach Angaben des Außenministeriums der Ausbau der bilateralen Beziehungen auf der Tagesordnung stand, ging es bei den Gesprächen in erster Linie um Teherans Solidarität mit Damaskus. Der syrische Ministerpräsident wird in Teheran Präsident Mahmud Ahmadinedschad, seinen Vize Mohammed-Resa Rahimi und auch Führer Ajatollah Ali Chamenei treffen.

„Unsere Feinde, die Zionisten (Israel), die USA und der Westen, haben ein Bündnis gebildet, um sowohl dem Iran als auch Syrien zu schaden, aber die Entschlossenheit beider Völker wird all diese Verschwörungen neutralisieren“, sagte Rahimi nach den ersten Gesprächen mit Al-Halki.

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Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA lobte der syrische Ministerpräsident die Unterstützung des Irans für die syrische Regierung seit Ausbruch der Krise in dem Land. „Das syrische Volk ist sicher, dass es die schwere Tage bestehen und all die Probleme in den Griff bekommen wird“, wurde Al-Halki von IRNA zitiert.

Der Iran steht in der Syrienkrise auf der Seite von Präsident Baschar al-Assad, dessen Regime unter anderem als engster Verbündeter im Kampf gegen den Erzfeind Israel gilt. Auch ein politischer Wechsel, so Teheran, sollte über Neuwahlen bestimmt und nicht von außen gesteuert werden. Irans Unterstützung für Assad hat die Beziehungen zum Nachbarland Türkei, zu Ägypten, Saudi-Arabien und anderen arabischen Ländern erheblich verschlechtert, da diese auf der Seite der syrischen Rebellen stehen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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16.01.2013, 11:36 Uhr

Auch wenn der Iran nicht eigentlich ein demokratisches Land ist, so ist es zu begrüßen dass der Iran Assad unterstützt.

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