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13.01.2017

08:53 Uhr

Besuch in Kolumbien

Steinmeier zu Gesprächen in Kolumbien

Im letzten Jahr haben sich die kolumbianische Regierung und die Farc-Guerilla auf ein Friedensabkommen geeinigt. Außenminister Steinmeier möchte sich mit beiden Parteien treffen, um den Friedensprozess zu unterstützen.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier wird auf dem Flughafen in Bogotá von dem deutschen Botschafter in Kolumbien, Michael Bock begrüßt. Steinmeier führt bei seinem eintägigen Besuch Gespräche mit der Regierung in Bogotá und will auch eine der Zonen besuchen, in denen die Rebellen der linken Guerillaorganisation Farc ihre Waffen niederlegen sollen. dpa

Außenminister Steinmeier in Kolumbien

Außenminister Frank-Walter Steinmeier wird auf dem Flughafen in Bogotá von dem deutschen Botschafter in Kolumbien, Michael Bock begrüßt. Steinmeier führt bei seinem eintägigen Besuch Gespräche mit der Regierung in Bogotá und will auch eine der Zonen besuchen, in denen die Rebellen der linken Guerillaorganisation Farc ihre Waffen niederlegen sollen.

BogotáAußenminister Frank-Walter Steinmeier ist zu einem eintägigen Besuch in Kolumbien eingetroffen, bei dem er den schwierigen Friedensprozess in dem südamerikanischen Land unterstützen will. Steinmeier will sich am Freitag in der Hauptstadt Bogotá zunächst mit Präsident Juan Manuel Santos und Außenministerin María Ángela Holguín treffen, bevor er eines der 26 Gebiete besucht, in denen die Farc-Rebellen bis Mitte des Jahres entwaffnet werden sollen. Anschließend nimmt Steinmeier an der Gründungsveranstaltung für ein Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut teil, das den Versöhnungsprozess mit Forschung und Beratung unterstützen soll.

Nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit mehr als 220 000 Toten und fünf Millionen Binnenflüchtlingen hatten sich die kolumbianische Regierung und die Farc-Guerilla Ende vergangenen Jahres auf ein Friedensabkommen geeinigt. Derzeit werden die rund 5800 Rebellen in den Entwaffnungszonen zusammengezogen. Bis Mitte des Jahres sollen sie ihre Waffen niedergelegt haben. Mit der zweiten großen Guerillagruppe ELN gibt es noch kein Friedensabkommen.

Von

dpa

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