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11.01.2005

11:07 Uhr

Bomben in Tikrit und Samarra

Mindestens 17 Tote bei Anschlägen im Irak

Mindestens 17 Menschen sind am Dienstag bei der Explosion von Autobomben und einem Sprengstoffanschlag im Irak ums Leben gekommen. Auch neue Entführungen wurden gemeldet.

HB TIKRIT. Südlich von Bagdad überfielen Unbekannte einen Kleinbus und erschossen acht Menschen, wie die Polizei mitteilte. Auch seien drei Menschen entführt worden. Wer sich in dem Bus aufgehalten habe, war zunächst unklar.

In Tikrit, der Heimatstadt des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein, explodierte eine Autobombe vor dem Polizeihauptquartier. Der Polizei zufolge wurden sieben Polizisten getötet und acht weitere verletzt. In der nordIrakischen Stadt Samarra wurden zwei Irakische Soldaten eines US-Irakischen Konvois bei einem Bombenanschlag getötet.

Seit Wochen versuchen Aufständische, mit Gewalt die für den 30. Januar geplanten Wahlen im Irak zu verhindern. Unter anderem sind der Gouverneur und der Vize-Polizeichef von Bagdad getötet worden. Zudem verüben Moslem-Extremisten fast täglich Anschläge auf Irakische Sicherheitskräfte und ausländische Truppen. Hochrangige Mitglieder der Irakischen Regierung werfen zudem Sunniten-Gruppen vor, einen Bürgerkrieg mit der schiitischen Bevölkerungsmehrheit anzetteln zu wollen. Iraks Präsident Ijad Allaui betonte am Montag jedoch erneut, die Wahlen würden nicht verschoben.

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