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23.11.2012

13:50 Uhr

Bonität

Jetzt droht ach S&P Frankreich mit Herabstufung

Frankreichs Bonität steht weiter auf dem Prüfstand. Zwar bestätigte S&P vorerst die aktuelle Bewertung, doch ob diese auch künftig so bleibt, ist ungewiss: Die Ratingagentur fordert stärkere Reformbemühungen.

Frankreich droht nach dem Verlust des AAA-Ratings auch der Verlust seines derzeitigen AA+-Ratings. dpa

Frankreich droht nach dem Verlust des AAA-Ratings auch der Verlust seines derzeitigen AA+-Ratings.

London/ParisDie großen Ratingagenturen drohen Frankreich mit einer weiteren Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Standard & Poor's (S&P) bestätigte am Freitag zwar die derzeitige Einstufung, kritisierte aber die bisherigen Reformbemühungen als unzureichend. Noch seien die Barrieren, die den Wettbewerb in Frankreich behinderten, zu hoch. Die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung im kommenden Jahr veranschlagt S&P mit mindestens einem Drittel.

Die langfristige Bewertung bleibe unverändert auf der zweithöchsten Note „AA+“, teilte die Agentur mit. Der Ausblick sei aber weiter negativ. Frankreich muss nach Einschätzung von Standard & Poor's weiter an der Sanierung des Haushalts und an den Strukturreformen festhalten.

Am Montagabend hatte die US-Ratingagentur Moody's Frankreich abgestuft und dem Land die Bestnote „AAA“ entzogen, die Deutschland weiter hält. Seitdem wird das Land nur noch von Fitch und damit von einer der drei führenden Agenturen mit der Bestnote eingestuft. Je schlechter das Länderrating ausfällt, desto teurer wird für die Staaten in der Regel die Schuldenaufnahme am Kapitalmarkt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Eurowahn

23.11.2012, 14:21 Uhr

Das Chaos wird doch immer größer, aich wenn Herr Lügenbaron Münchhausen Schäuble sagt, dass alle Pleitestaaten immer auf einem guten Weg sind. Der Mann hat schon dreister und mehr gelogen als Baron Münchhausen in all seinen Erzählungen zusammen. Deswegen habe ich ihm auch den Namen gegeben. Es gibt ja achon "Gas-Gerd", "Vorttragspeer" und es sollte doch auch mal ein CDU-Politiker einen ihm gebührenden Namen bekommen. "Münchhausenwolfgang" würde ihm da nur gerecht werden :-). Eine Schane, dass so ein dreister Lügner ein so hohes politisches Amt (Ministeramt) ausübt. Aber da kann man ja noch mehr Politiker aufzählen, auch international. Mit Frankreich wird es an den Märkten (die Politiker machen ja seit 5 Jahren nur Politik für die Märkte an statt für die Menschen) ein Desaster geben. Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deustchlans in der EU. Eines Tages werden dann Hiobsbotschaften hier im HB plötzlich explodieren, schön und gezielt öffetnlich gemacht durch die Finanzobligarchie. Die Probleme in F sind Interessierten bekannt. Aber mit den Franzosen macht man keine Spielchen wie mit anderen Pleitestaaten. Wenn dort Einschnitte bei der Bevölkerung anstehen, da sind die Franzosen erbarmungslos. Der Dax wird dann urplötzlch mal ein paar hundert Punkte absacken, obwohl vorher alle so optimistisch waren. Mit F wird der ganze Eurowahn ein Ende finden.

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