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13.01.2010

09:53 Uhr

Bosnien-Herzegowina

Berlin macht Hoffnung auf EU und Nato

VonMathias Brüggmann, Andreas Rinke

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Staat Bosnien-Herzegowina weiterhin den Beitritt zur Europäischen Union und zur Nato in Aussicht gestellt. Beim Besuch des Premierministers mahnte Merkel aber innere Reformen und einen Zusammenhalt des Landes an.

Kanzlerin Merkel hat Premierminister Zeljko Komsic weiterhin den EU- und Natobeitritt Bosnien-Herzegowinas in Aussicht gestellt. ap

Kanzlerin Merkel hat Premierminister Zeljko Komsic weiterhin den EU- und Natobeitritt Bosnien-Herzegowinas in Aussicht gestellt.

BERLIN. Bosnien hat weiter die Perspektive auf einen EU- und einen Nato-Beitritt. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Präsidentschaft von Bosnien-Herzegowina, Zeljko Komsic, betont. Voraussetzung sei aber, dass sich das Land trotz der Spannungen zwischen den drei Volksgruppen nicht spalte. Merkel reagierte damit sowohl auf die politische Absetzbewegung der bosnischen Serben als auch auf die Sorgen auf dem Westbalkan, die EU könnte den Erweiterungsprozess stoppen und keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen.

Bosnien-Herzegowina, das in diesem Jahr ein neues Parlament und ein neues Präsidentengremium wählt, ist der fragilste Staat Europas: Das Balkanland besteht aus vielen Gebietskörperschaften und zwei sogenannten Entitäten - der nach Eigenständigkeit strebenden Republika Srpska der bosnischen Serben sowie der von moslemischen Bosniaken und bosnischen Kroaten bewohnten bosnisch-kroatischen Föderation. Der Zentralstaat ist äußerst schwach, die EU und die Internationale Gemeinschaft haben faktisch über den Hohen Repräsentanten, den österreichischen Diplomaten Valentin Inzko, die Oberhoheit über Bosnien. Und die Nato stellt auch 15 Jahre nach dem Friedensschluss durch das Abkommen von Dayton noch immer Schutztruppen für das Land.

Aber vor allem der Ministerpräsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, stellt die Organe des Zentralstaats immer wieder infrage und verlangt mehr Autonomie für Bosniens Serben. Hingegen hat die designierte EU-Außenministerin Catherine Ashton bei ihrer Anhörung vor dem Europaparlament Dodiks Ansinnen eines Referendums eine klare Absage erteilt: "Sie können so viele Referenden wie möglich machen, doch am Ende werden sie in einem Staat zusammenleben müssen." Ein hochrangiger Politiker in Sarajewo sagte dem Handelsblatt indes, "die Lage in Bosnien verschlechtert sich immer mehr".

Auch wirtschaftlich ist keine Besserung in Sicht: Bosnien bleibt mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 41,8 Prozent neben Kosovo und Moldawien das Armenhaus Europas. Die Schattenwirtschaft wird auf 26 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsprodukts (BIP) geschätzt, und viele Bosnier überleben nur, weil Verwandte Jobs im Ausland haben und Geld heimwärts überweisen. Allein im ersten Halbjahr 2009 waren die ausländischen Direktinvestitionen in Bosnien um 56 Prozent zurückgegangen. Die Hälfte des BIP wird durch die 160 Ministerien auf Ebenen der Kommunen, Teilrepubliken und des Zentralstaats verbraucht.

Kommentare (5)

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Deny Hanfovic

15.01.2010, 12:55 Uhr

Endlich mall jemand ganz deutlich sagt das serbische führer Dodik das geht nicht so wie es er und Karadzic wollen.
Selber program hat Karadzic gehabt und ist ihn nicht gelungen eigene Stadt zu haben ,
Es basiert sicg alles auf ethische säuberung Das serben. Was ist passiert mit andere nazianaliten in sertbische entitet und dort hat gelebt mindenstens 50% andere nacionalitet und serbe haben alle vertrüben und jetzt wolen Autonomie.
So gehte es nicht sollen die alles zürick geben alles was haben die geklaut und dann die könne gehen nach Serbien wenn siie nicht wollen zusammen leben.
Sie betönnen immer wieder das die deutcshe sweine und Rusen brüder ! AbER KEiNER WiLL NiCHT NACH Rusland gehen alle wolen nach deutschland,
ist das endlich klar Europeische länder das ist leider irgend was ganz link in diese politik dase serbemn nach so viele ermordungen jetzt in diese civilizicion so was zu machen und jetzt mussen wir noch mit eine Verbrecherische Retorik von Dodik leben. das ist zu kochen.
b Es gibr nur ein lösüng!! Es muss einfach Serbische republik alle Geld ventile zumachen und dan sehen Sie nach dem halbe Jahr die werden Dodik selber aufhängen!!!!!!!!!!!

Deny Hanfovic

15.01.2010, 12:57 Uhr

Endlich mall jemand ganz deutlich sagt das serbische führer Dodik das geht nicht so wie es er und Karadzic wollen.
Selber program hat Karadzic gehabt und ist ihn nicht gelungen eigene Stadt zu haben ,
Es basiert sicg alles auf ethische säuberung Das serben. Was ist passiert mit andere nazianaliten in sertbische entitet und dort hat gelebt mindenstens 50% andere nacionalitet und serbe haben alle vertrüben und jetzt wolen Autonomie.
So gehte es nicht sollen die alles zürick geben alles was haben die geklaut und dann die könne gehen nach Serbien wenn siie nicht wollen zusammen leben.
Sie betönnen immer wieder das die deutcshe sweine und Rusen brüder ! AbER KEiNER WiLL NiCHT NACH Rusland gehen alle wolen nach deutschland,
ist das endlich klar Europeische länder das ist leider irgend was ganz link in diese politik dase serbemn nach so viele ermordungen jetzt in diese civilizicion so was zu machen und jetzt mussen wir noch mit eine Verbrecherische Retorik von Dodik leben. das ist zu kochen.
b Es gibr nur ein lösüng!! Es muss einfach Serbische republik alle Geld ventile zumachen und dan sehen Sie nach dem halbe Jahr die werden Dodik selber aufhängen!!!!!!!!!!!

Branko

18.01.2010, 01:05 Uhr

Hallo,
also du da oben, was hat eigentlich Kosovo gemacht?
Genau so, aber genau so macht es die RS und sie wird es schaffen, egal wie, aber jemanden zu "zwingen"in einem staat zu leben wird es auf die dauer nicht gehen.Leider.

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