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06.03.2014

10:07 Uhr

Boykott der Paralympics

Regierungsdelegation reist nicht nach Sotschi

Sie überlegten lang, schließlich sollen sich durch einen Boykott der Paralympics nicht die Sportler gestraft fühlen. Doch nun hat die deutsche Regierungsdelegation ihren Besuch in Sotschi wegen der Krimkrise abgesagt.

Sie weiß, wie wichtig die Paralympics für Sportler sind – und doch boykottiert die frühere Langläuferin Verena Bentele (hier 2010), heutige Behindertenbeauftragte, die Spiele in Sotschi. Es sei ein nötiges politisches Zeichen. dpa

Sie weiß, wie wichtig die Paralympics für Sportler sind – und doch boykottiert die frühere Langläuferin Verena Bentele (hier 2010), heutige Behindertenbeauftragte, die Spiele in Sotschi. Es sei ein nötiges politisches Zeichen.

BerlinAus Protest gegen das Vorgehen Russlands in der Ukraine-Krise schickt Deutschland keine Regierungsvertreter zu den Paralympischen Spielen in Sotschi. Dies sei ein klares „politisches Zeichen an Russland“, sagte die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, am Donnerstag im „Morgenmagazin“ des ZDF. Es gebe keine Sicherheitsbedenken: „Gefahr für Leib und Leben besteht nicht“, sagte Bentele. Dies sei auch die Einschätzung des Auswärtigen Amtes. Die deutschen Sportler blieben deshalb in Sotschi „und werden auch starten, wie es aussieht“.

Die Paralympics beginnen am Freitag in Sotschi, wo im vergangenen Monat bereits die Olympischen Spiele stattgefunden haben. Russland als Ausrichterland steht wegen seines aggressiven Vorgehens auf der ukrainischen Halbinsel Krim in der internationalen Kritik. Von verschiedenen Seiten wurde bereits gefordert, die Paralympics zu boykottieren, auch andere Länder wie etwa die USA entsenden keine politischen Delegationen.

Von

afp

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