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01.05.2017

20:52 Uhr

Brandstiftung

Moschee in Schweden geht in Flammen auf

Die größte schiitische Moschee in Schweden ist teilweise durch einen Brand zerstört worden – ein Viertel ist betroffen. Angaben zu Toten oder Verletzen gibt es noch nicht. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

In Järfalla hat in der Nacht die größte schiitische Moschee in Schweden gebrannt. dpa

Moscheebrand

In Järfalla hat in der Nacht die größte schiitische Moschee in Schweden gebrannt.

StockholmNach dem Brand einer der größten Moscheen in Schweden hat die Polizei einen Mann festgenommen. Gegen ihn bestehe der Verdacht der Brandstiftung, sagte der Stockholmer Polizeisprecher Lars Byström am Montag. Das Feuer sei offenbar nicht im Inneren des Gebäudes in der Nähe von Stockholm ausgebrochen. Weitere Einzelheiten nannte Byström unter Verweis auf laufende Ermittlungen nicht.

Im schwedischen Järfälla nördlich von Stockholm war in der Nacht zu Montag eine große Moschee in Flammen aufgegangen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei vermutete, dass das Gebäude in Brand gesetzt wurde. Nach Informationen des schwedischen Fernsehens SVT handelt es sich um die größte schiitische Moschee des Landes. Das rund 3500 Quadratmeter große Gebäude trägt den Namen Imam Ali Islamisches Zentrum und beherbergt unter anderem eine Bibliothek mit 3000 Büchern. Nach Angaben der Moschee wurde ein Viertel des Gebäudes zerstört. Als der Brand ausbrach, sollen sich vier Menschen im Haus aufgehalten haben.

Im Oktober war ein Syrer festgenommen worden, nachdem es in einem schiitischen Gebetsraum in Malmö gebrannt hatte. In Schweden haben zudem fremdenfeindliche Angriffe zugenommen. Dazu gehören 112 Brände in Aufnahmezentreten für Asylbewerber. Die meisten von ihnen sollen gelegt worden sein.

Von

dpa

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