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09.05.2017

04:36 Uhr

Brexit

Britischen Firmen mangelt es an EU-Arbeitskräften

Die Unsicherheit über den drohenden Ausstieg Großbritanniens aus der EU macht sich auf dem britischen Arbeitsmarkt bemerkbar. Laut einer aktuellen Studie ist die Zahl der EU-Arbeitskräfte stark zurückgegangen.

Blick auf ein Brexit-Kunstwerk des britischen Street-Art-Künstlers Banksy in Dover. dpa

Brexit-Kunstwerk

Blick auf ein Brexit-Kunstwerk des britischen Street-Art-Künstlers Banksy in Dover.

London,Britischen Unternehmen stehen einer Studie zufolge wegen des anstehenden Austritts aus der Europäischen Union immer weniger Arbeitskräfte aus der EU zur Verfügung. Betroffen seien insbesondere die Lebensmittelbranche und das Gesundheitswesen, teilte der Branchenverband Recruitment and Employment Confederation (REC) mit.

"Die Pfund-Schwäche und die Unsicherheit über zukünftige Einwanderungsgesetze schreckt einige EU-Bürger davon ab, in Großbritannien Stellen anzunehmen", erklärte REC-Chef Kevin Green. Allgemein stünden britischen Unternehmen für ihre offenen Stellen so wenige Arbeitskräfte zur Verfügung wie seit 16 Monaten nicht mehr.

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Der Ton zwischen London und Brüssel wird rauer. Die deutsche Industrie fordert die Parteien auf, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn ein ungeordneter Brexit wäre für alle Beteiligten die schlechteste aller Lösungen.

Auch Unternehmen und Banken stehen unter Druck: Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities beispielsweise erwägt wegen des Brexits die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus London nach Frankfurt oder in andere europäische Städte. Frankfurt sei dabei Favorit, sagte Daiwa-Chef Seiji Nakata der Nachrichtenagentur Reuters.

"Es geht um Dutzende Arbeitsplätze, möglicherweise inklusive Management, und das kann ohne viel Zeit oder Kosten umgesetzt werden." Eine Entscheidung werde wohl Mitte Juni getroffen.

Von

rtr

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