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16.06.2017

11:53 Uhr

Brexit-Gespräche

Finanzminister Hammond verspricht pragmatischen Kurs

Am Montag starten die Brexit-Verhandlungen. Die Sicherung von Jobs und das Wirtschaftswachstum stünden dabei im Vordergrund, sagt der britische Finanzminister Hammond. Premierministerin May verfolgt einen härteren Kurs.

Er gilt als einer der EU-freundlichsten Minister im Kabinett von Theresa May. Reuters

Philip Hammond

Er gilt als einer der EU-freundlichsten Minister im Kabinett von Theresa May.

LuxemburgGroßbritannien wird Finanzminister Philip Hammond zufolge in der kommenden Woche pragmatisch an die Brexit-Verhandlungen mit der Europäischen Union herangehen. Priorität sollte bei den Gesprächen die Sicherung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum haben, sagte Hammond am Freitag vor einem Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg. Ziel sei eine Vereinbarung, die sowohl für sein Land als auch für die EU funktioniere. Er reagierte damit auf die Frage von Journalisten nach einem sanften Abschied des Vereinigten Königreichs aus der Staatengemeinschaft.

Die britische Zeitung „Times“ hatte am Dienstag berichtet, Hammond wolle die britische Premierministerin Theresa May von einem harten Brexit abbringen und für einen Verbleib in der EU-Zollunion eintreten. Hammond gilt als einer der EU-freundlichsten Minister im Kabinett Mays.

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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hält die Tür nach Europa für die Briten auch nach dem Brexit-Votum weiterhin offen. Kanzlerin Angela Merkel betonte dagegen, dass es wohl beim Brexit bleiben werde.

Die Gespräche zwischen der EU und Großbritannien über die Bedingungen des Austritts sollen am Montagvormittag in Brüssel beginnen. Geleitet werden die Verhandlungen auf EU-Seite vom früheren Binnenmarktkommissar Michel Barnier und von Brexit-Minister David Davis für das Vereinigte Königreich. Die genaue Position von Mays Regierung, die sich noch um eine Mehrheit im britischen Parlament bemüht, ist noch unklar.

Von

rtr

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