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22.11.2016

10:43 Uhr

Brexit

Trump für Farage als britischen Botschafter in USA

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat den populistischen Brexit-Befürworter Nigel Farage als britischen Botschafter in Washington vorgeschlagen. Farage hatte Werbung im US-Wahlkampf für Trump gemacht.

Farage der bekannteste Gegner der britischen EU-Mitgliedschaft und hatte im US-Wahlkampf Werbung für Trump gemacht AP

Nigel Farage und Donald Trump

Farage der bekannteste Gegner der britischen EU-Mitgliedschaft und hatte im US-Wahlkampf Werbung für Trump gemacht

LondonDer designierte US-Präsident Donald Trump hat den Brexit-Befürworter Nigel Farage als britischen Botschafter in Washington ins Gespräch gebracht. Viele Menschen würden dies begrüßen, erklärte Trump am Dienstag auf Twitter. "Er würde eine großartige Arbeit leisten!" Ein Sprecher der britischen Premierministerin Theresa May wies den Vorschlag allerdings umgehend zurück. "Es ist keine Stelle frei."

Großbritannien verfüge bereits über einen ausgezeichneten Botschafter in den USA. Farage ist Chef der populistischen Partei Ukip und einer der bekanntesten Gegner der britischen EU-Mitgliedschaft und hatte im US-Wahlkampf Werbung für Trump gemacht. Nach dem Sieg Trumps besuchte er ihn in New York.

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Wenn Trump es mit der Bekämpfung der Ungleichheit in den USA ernst meint, muss er die Regeln umschreiben und die Wirtschaft sanieren. Doch steht zu befürchten, dass er sich dabei selbst im Weg steht. Ein Gastbeitrag.

Die britische Regierung hofft darauf, auch nach dem Regierungswechsel in Washington die traditionell enge Beziehung zu den USA zu erhalten. So kündigte May in der vergangenen Woche an, mit Trump über die Handelsbeziehungen sprechen zu wollen. Amtsinhaber Barack Obama hatte die Briten vor einem Brexit gewarnt und erklärt, sie müssten sich für ein Handelsabkommen mit seinem Land "hinten anstellen", weil der geplante TTIP-Pakt mit der EU Vorrang habe. Wegen des überraschenden Wahlausganges in den USA und des Widerstandes in Europa gilt TTIP aber inzwischen als chancenlos. Auch Trump setzt eher auf bilaterale Vereinbarungen.

Von

rtr

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