Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.03.2012

12:27 Uhr

Britische Notenbank

Geldhäuser sollen Kapitaldecke stärken

Sind die britischen Banken gut gerüstet für eine weiter Krise? Offenbar nicht. Denn Englands Notenbank fordert die Institute auf, „so rasch wie möglich“ die eigenen Finanzreserven mit Fremdkapital aufzustocken.

Außenansicht des Londoner Sitzes der Bank of England. AFP

Außenansicht des Londoner Sitzes der Bank of England.

LondonDie britischen Banken sollen sich rasch mit einer dickeren Kapitaldecke für künftige Krisen rüsten. Dazu forderte der Finanzpolitische Ausschuss der britischen Notenbank (FPC), der Risiken im Finanzsystem aufspüren soll, die Institute am Freitag auf. Nach Ansicht des elfköpfigen Ausschusses haben die Banken mit Aktienrückkäufen und der gebotenen Zurückhaltung bei Dividenden und Gehältern bereits ihr Möglichstes getan: „Aber der Ausschuss ist weiter in Sorge, dass das Kapital noch immer nicht das Niveau erreicht hat, das eine Widerstandsfähigkeit gegen künftige Krisen sichern würde.“ Daher sei den Banken empfohlen worden, „so rasch wie möglich“ Fremdkapital aufzunehmen.

Der im vorigen Jahr aus der Taufe gehobene FPC hat vorerst keine rechtliche Handhabe, seine Empfehlungen durchzusetzen. Dies wird sich aber nächstes Jahr ändern. Neben Kapitalpuffern soll auch die Kapitalunterlegung des Kreditgeschäfts genauer unter die Lupe genommen werden.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Mazi

24.03.2012, 18:40 Uhr

Wenn schon einmal die Staatsanleihen mit ordentlich Eigenkapital unterlegt werden, ist die Hälfte schon gewonnen.

Die Abschreibung auf die griechischen Anleihen hat gezeigt, dass etwa 70 % auf das Nominalvolumen angemessen ist.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×