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09.08.2013

16:47 Uhr

Britisches Überseegebiet

Spanien kündigt „legale“ Maßnahmen gegen Gibraltar an

Vor 300 Jahren wurde Gibraltar im Vertrag von Utrecht zugesprochen. Doch noch immer bekämpft Spanien den Status Quo und erhebt Anspruch. Dabei wollen die Einwohner des Gibraltars gar nicht zu Spanien gehören.

Autos stehen an der Grenze zwischen Spanien und Gibraltar: Noch immer erhebt Spanien Anspruch auf das Gebiet und macht Gibraltar Vorwürfe. AFP

Autos stehen an der Grenze zwischen Spanien und Gibraltar: Noch immer erhebt Spanien Anspruch auf das Gebiet und macht Gibraltar Vorwürfe.

MadridIm eskalierenden Konflikt um das britische Überseegebiet Gibraltar hat Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy Aktionen zur Verteidigung der spanischen Interessen angekündigt. Er werde aber „nur legale und angemessene Maßnahmen“ ergreifen, erklärte Rajoy am Freitag nach einem Treffen mit König Juan Carlos auf der spanischen Ferieninsel Mallorca. Der konservative Regierungschef versicherte zugleich, er trete für den Dialog ein. Sein Telefonat mit dem britischen Premier David Cameron am Mittwoch sei „konstruktiv“ gewesen. Er hoffe, dass die Gespräche bald wiederaufgenommen würden.

Spanien wirft Gibraltar vor, Ende Juli Betonblöcke mit Metallstacheln in spanische Gewässer geworfen zu haben, um so ein künstliches Riff zu schaffen, das die Arbeit der spanischen Fischer behindere. Rajoy bewertete dies zudem als „Anschlag auf die Umwelt“. Die spanischen Behörden reagierten mit verstärkten Kontrollen an der Grenze zu dem Territorium an der Südspitze der iberischen Halbinsel, die bei hochsommerlichen Temperaturen für stundenlange Verzögerungen bei der Abfertigung sorgten.

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Eine für Mitte August angesetzte Übung der britischen Kriegsflotte vor Gibraltar, die einige spanische Medien am Donnerstag als Provokation inmitten des Konflikts kritisiert hatten, bereitet Rajoy keine Sorgen. Die Übung sei bereits seit Anfang Juni bekannt, also vor Ausbruch des neuen Konflikt, sagte er.

Gibraltar war Großbritannien vor 300 Jahren im Vertrag von Utrecht zugesprochen worden. Spanien erhebt Anspruch auf das Gebiet. Die überwältigende Mehrheit der Einwohner will jedoch nicht zu Spanien.

Von

dpa

Kommentare (5)

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werner

09.08.2013, 18:30 Uhr

was fuer ein schwachsinn.mitten in europa streiten sich zwei europaeische nationen um ein gebiet das schon seit 300 jahren abgetreten ist und dessen einwohner partu nicht nach spanien wollen.dieses europa ist der groesste bullshit dieser welt und hat mit seinen wurzeln ueberhaupt nichts zu tun.in die muellbox mit diesem beschissenen gebilde europa.eine unerfuellbare fiktion.

JJJ

09.08.2013, 19:02 Uhr

Europa ist schon eine tolle Sache, der Frieden gesichert...


emilioemilio

09.08.2013, 23:44 Uhr

Wer "Anderen" was wegnimmt muß immer damit rechnen, daß die bestohlenen es wieder zurückhaben wollen.
Ein Hoch auf die Spanier - nur wer Rückgrat hat wird am Ende überleben. Japan ist ein weiteres Beispile, siehe Kurilen! Deutschland leider im Kotau ersofffen! Wir sind die einzige Nation auf dieser Welt die an der eigenen Zerstörung aktiv mitarbeiten! Kotau Helau!!

Die "Briten" sollten sich zurück auf die "Insel" machen, da ist auch das Wetter "besser"! Noch eine sehr milde Strafe für Diebstahl.
Wenn Sie die Briten für Alles Unheil, welches Sie auf der "kolonialen Welt" angerichtet haben wirklich mal zur Verantwortung gezogen würden ... dann wäre selbst das Wetter noch ein Bonbon auf besagter Insel!

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