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12.12.2014

10:18 Uhr

Brotpreise im Visier

Russland kündigt mehr Preiskontrollen an

Großbäckereien und Mühlen wollen einem Zeitungsbericht zufolge die Brotpreise um zehn Prozent erhöhen – trotz guter Weizenernte. Die russischen Behörden haben nun angekündigt vielen Geschäften einen Besuch abzustatten.

Moskauer kaufen Lebensmittel in einem Supermarkt. Die Behörden wollen gegen Preissteigerungen der Btrotbranche vorgehen. dpa

Moskauer kaufen Lebensmittel in einem Supermarkt. Die Behörden wollen gegen Preissteigerungen der Btrotbranche vorgehen.

MoskauNach Berichten über geplante Brotpreiserhöhungen um zehn Prozent haben die russischen Behörden am Freitag verstärkte Kontrollen angekündigt. Die Wettbewerbsbehörde habe ihre regionalen Büros beauftragt, die Preise für Brot zu überprüfen, sagte eine Vertreterin der Behörde der russischen Nachrichtenagentur Tass. In neun Regionen des Landes würden 500 Großbäckereien und 50 Mühlen Besuch von Inspekteuren erhalten, kündigte sie an.

Die Wirtschaftszeitung „Kommersant“ hatte am Donnerstag unter Berufung auf den Handel berichtet, der Preis für Brot könne in den kommenden Wochen um zehn Prozent steigen, obwohl die Getreideernte in diesem Jahr außergewöhnlich gut ausgefallen ist. Die Hersteller rechtfertigen die geplanten höheren Preise laut „Kommersant“ mit höheren Kosten für importierte Rohstoffe sowie für Verpackung und Transport.

Die Inflation in Russland wird in diesem Jahr laut Zentralbank rund zehn Prozent erreichen. Grund sind der Verfall des Rubel und das Importverbot für viele westliche Lebensmittel.

Von

afp

Kommentare (3)

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Herr Vittorio Queri

12.12.2014, 11:07 Uhr

>> Russland kündigt mehr Preiskontrollen an >>

Die Einkaufsketten und Großhandels-Verteilerketten versuchen die Verluste, die sie wegen Sanktionen erleiden, mit Preissteigerungen auszugleichen.

Die meisten Verteilerketten haben sich dadurch goldene Näschen in Russland verdient, in dem sie Westwaren eingekauft haben und für einen DREIFACHEN Preis an den Einzelhandel weitergegeben haben.

Dieses Spielchen ( reinste Spekulation ) ist wohl jetzt vorbei.

Da strampeln diese Spekulantenketten noch mit Anhebung der Preise. Mittelfristig sind sie nicht mehr lebensfähig und werden einbrechen und verschwinden.

Profitieren wird der Endverbraucher.

Auch hier findet eine Marktbereinigung statt.

Sanktioni sei Dank !

Herr Paul Mueller

12.12.2014, 13:05 Uhr

Komisch, mehr Meldungen zu Russland als zu Deutschland?
Wann erfahren wir etwas zur russischen Abwasserentsorgung, den neuen Trends im russischen Wohnmöbelbau, und was die berühmte Tamara Tschernikowa über die russische Version von Supermodell denkt?
Unterhaltsam wären dann auch die wie immer sinnfreien Kommentare von Queri dazu.

Herr Vittorio Queri

12.12.2014, 14:26 Uhr

@ Herr Paul Mueller

>>Unterhaltsam wären dann auch die wie immer sinnfreien Kommentare von Queri dazu.>>

Hat das Paulchen neben seinen Floskeln auch etwas argumentativ auf dem Kasten ? Konnte leider nichts erkennen...?

Ihre Erwartungen sollten Sie vielleicht bei der "Bunten" nachlesen, nicht hier :-)

Dort steht auch eine Menge über Russische Lebensverhältnisse für Interessierte..!

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