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16.08.2012

16:28 Uhr

Bürgerkrieg in Syrien

Assad verliert weiteren Gefolgsmann

Ein Familienangehöriger des syrischen Vizepräsidenten Faruk al-Schara hat sich offenbar vom Assad-Regime abgewandt. Er soll beim politischen Geheimdienst gearbeitet haben. Zuvor war bereits der Regierungschef geflohen.

Syriens Staatschef Assad verliert seine letzten Gefolgsleute. dapd

Syriens Staatschef Assad verliert seine letzten Gefolgsleute.

IstanbulEin Familienangehöriger des syrischen Vizepräsidenten Faruk al-Scharaa hat sich vom Regime losgesagt. Jarob al-Scharaa rief die Soldaten der Truppen von Präsident Baschar al-Assad in einer Ansprache, die der Nachrichtensender Al-Arabija am Donnerstag ausstrahlte, zur Fahnenflucht auf. Der Verwandte, der als Cousin und Chef einer Einheit des politischen Geheimdienstes in Damaskus identifiziert wurde, soll sich gemeinsam mit einem weiteren Familienmitglied, das ebenfalls im Sicherheitsapparat beschäftigt war, nach Jordanien abgesetzt haben.

Vizepräsident Faruk al-Scharaa gehört zu den wenigen Sunniten, die unter der Herrschaft der alawitischen Assad-Familie in Spitzenpositionen gelangt sind. Er trat in den vergangenen Monaten kaum noch in Erscheinung. Zu Beginn der Krise 2011 hatten ihn Beobachter als möglichen Vermittler oder Übergangsregierungschef ins Spiel gebracht.




Kommentare (2)

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aberhallo

16.08.2012, 18:43 Uhr

Das"Kurdenproblem" der Türkei ist mehr oder weniger national. Es echter Flächenbrand zeichnet sich aber durch das Einmischen aller möglicher Staaten in Sachen Syrien ab. Der begeht doch jede Seite Völkermord. Ist doch auch irgendwie logisch das Assaad nicht einfach zuschauen kann wie in "seinem Land" Aufständige versuchen die Macht angetrieben von westlichen Mächten zu übernehmen. Das Regime wird wohl demnächst fallen aber welche Konsequenzen hat dies für die Region, Es schwappt schon rüber bis in den Libanon. Herr Erdogan liefert Waffen an Rebellen und kommt mit dem Kurdenproblem nicht zurecht. Nicht zu vergessen, dass es spätestens nach den Präsidentschaftswahlen in den USA mit Sicherheit zu einer Militäroperation gegen den IRAN kommen wird. Dann haben wir mit allergrößter Wahrscheinlichkeit einen Flächenbrand der weitere Staaten mit einbeziehen wird. Noch schaut Russland und China dem Treiben der "westlichen Mächte" zu. Aber wie lange noch? Ich bin auch nicht dafür, dass der IRAN die ATOMBOMBE hat, aber wenn er wirklich eine haben sollte und angeriffen wird kann es durch aus sein, dass er Sie auch zünden wird aus reiner Selbstverteidigung dann auch verständlich.

Schade dass es immer wieder verschiedene Religionen sind die Kriege und Konflikte anzetteln obwohl das keines der Gebetsbuche vorschreibt. Einfach und in Frieden zusammen leben scheint im "Nahen Osten und Kleinostasien" ein Wunschgedanke zusein,

Der dritte Weltkrieg ist wohl näher als man es vermutet. Aber vielleicht brauch das die Welt. Die Finanzsysteme brechen zusammen und das ist höchst gefährlich. Hoffentlich kann das Schlimmste verhindert werden.

Apfelkuchen

18.08.2012, 18:15 Uhr

Oh man...was hier wieder für Spekulationen laufen....erstens sollte mal klar gestellt werden, dass Syrien für die Nato für einen hypothetischen Angriff auf den Iran völlig bedeutungslos ist, da genug Basen in der Region vorhanden wären und zweitens ist China aus flottentechnischer Sicht ein Papiertiger, welcher sicherlich NICHT imstande wäre den Golf von Oman dicht zu machen....nur mal soviel zu den pseudowissenschaftlichen Thesen meines Vorredners Hotsix....

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