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27.10.2012

11:22 Uhr

Bundesaußenminister

Westerwelle fordert Freihandelszone mit den USA

Im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise in Europa und den USA fordert Außenminister Guido Westerwelle weniger Protektionismus auf beiden Seiten des Atlantik. Sein Vorschlag: eine gemeinsame Freihandelszone.

„Deutschland und China machen vor, wie vorteilhaft der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen ist". Außenminister Guido Westerwelle. dpa

„Deutschland und China machen vor, wie vorteilhaft der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen ist". Außenminister Guido Westerwelle.

OsnabrückBundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat EU und USA dazu aufgerufen, zur Bewältigung der Schuldenkrise eine Freihandelszone zu schaffen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ forderte er, die EU solle mit den Vereinigten Staaten nicht nur außen- und sicherheitspolitisch, sondern auch wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. „Ich dringe darauf, dass Europa und Nordamerika so schnell wie möglich Gespräche über eine transatlantische Freihandelszone aufnehmen“, erklärte der Außenminister.

Handel und Investitionen seien kein Nullsummenspiel, sagte Westerwelle. „Deutschland macht vor, wie vorteilhaft für beide Seiten der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen etwa mit China ist. Hier können wir auch transatlantisch noch mehr tun“, sagte der Minister.

Leider habe sich mit der Krise weltweit der Hang zu Protektionismus verstärkt. Dies koste Wachstum und sei die falsche Antwort auf die Globalisierung. „Der Freihandel ist ein vielfach bewährter Wachstumsmotor“, erklärte der FDP-Politiker. Eine entsprechende Wirtschaftszone sei daher eine der richtigen Antworten auf die Staatsschuldenkrise in Europa und den USA.

In den USA geben die Unternehmen derzeit durchwachsene Quartalsergebnisse bekannt. Allerdings hatte das Wirtschaftswachstum zuletzt die Erwartungen übertroffen. Das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal war um 2,0 Prozent gestiegen, während Volkswirte lediglich mit einem Plus von 1,8 Prozent gerechnet hatten.

Von

dapd

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

27.10.2012, 13:14 Uhr

Westerwelle kommt mir vor wie eine Sprechpuppe. Der spricht nur in auswendig gelernten Textbausteinen.

Hier hat auch das blinde Huhn Westerwelle mal ein Korn gefunden. Vor allem, weil uns die die Euro-Sozialisten in Europa, die die USA verachten, uns auf ihr Niveau runterziehen wollen.

merxdunix

27.10.2012, 14:24 Uhr

Alles gut und richtig, aber haben denn die Amis überhaupt etwas Nützliches zu verkaufen?

Wolfsfreund

27.10.2012, 14:36 Uhr

Also zumindest der Fotoversand B&H in New York ist schon mal sehr interessant... :-)

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