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28.10.2015

15:42 Uhr

Bundeswehr

Bundesregierung will Einsatz im Sudan verlängern

Der Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung hat zu einer katastrophalen Lage im Sudan geführt. An der Unterstützungsmission der UN ist auch die Bundeswehr beteiligt. Ihr Einsatz soll verlängert werden.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Bundeswehr ein weiteres Jahr im Südsudan sowie in der sudanesischen Krisenregion Darfur bleibt. dpa

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Bundeswehr ein weiteres Jahr im Südsudan sowie in der sudanesischen Krisenregion Darfur bleibt.

BerlinDie Bundeswehr-Einsätze im Südsudan und in der sudanesischen Konfliktregion Darfur sollen fortgesetzt werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Verlängerung der beiden Einsätze um jeweils ein Jahr. „Die politische Lage im Südsudan ist noch immer kompliziert“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer. Die Unterstützungsmission in Darfur „ist aus unserer Sicht unverzichtbar“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Mandat sieht für beide Einsätze eine Obergrenze von je 50 Bundeswehr-Soldaten vor.

Als Teil der UNAMID-Mission in Darfur halten sich aktuell sieben deutsche Soldaten und ein Polizist im Sudan auf. Am UNMISS-Einsatz im Südsudan beteiligen sich derzeit 15 Angehörige der Bundeswehr. Der bewaffnete Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern des südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir hat zu einer katastrophalen humanitären Lage in dem seit 2011 unabhängigen Land geführt.

Von

dpa

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