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23.01.2017

18:00 Uhr

Bundeswehr

Eisregen versperrt Soldaten Weg ins Baltikum

Die Bundeswehr steckt fest: Die Soldaten sollten sich mittlerweile auf dem Militärstützpunkt Rukla in Litauen befinden. Wegen Eisregen in der litauischen Hauptstadt konnte die Maschine aber nicht landen – und kehrte um.

Die Bundeswehrsoldaten sollen auf dem Militärstützpunkt in Rukla organisatorische und logistische Aufgaben übernehmen. AP

Bundeswehr

Die Bundeswehrsoldaten sollen auf dem Militärstützpunkt in Rukla organisatorische und logistische Aufgaben übernehmen.

RuklaEisiges Wetter hat die Verlegung der ersten Bundeswehrsoldaten im Rahmen der massiven Aufrüstung der Nato in Litauen verhindert. Die Transall-Transportmaschine der Bundeswehr konnte wegen Eisregens nicht in der litauischen Hauptstadt Vilnius landen, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos. Die Soldaten machten einen Zwischenstopp in Warschau und sollten am Nachmittag noch zum Fliegerhorst Penzing in Landsberg am Lech in Bayern zurückgeflogen werden. Von dort aus sollen sie den Weg in die frühere Sowjetrepublik am Dienstag erneut antreten.

Die 17 Soldaten, darunter der Kommandeur des Bataillons, sollten sich in den nächsten Tagen auf dem Militärstützpunkt in Rukla vor allem um organisatorische und logistische Aufgaben kümmern. Die deutschen Panzergrenadiere werden in den nächsten Wochen in die frühere Sowjetrepublik verlegt, der gesamte Gefechtsverband von etwa 1 200 Soldaten soll im Mai vor Ort sein. Die Nato will die Ostflanke des Bündnisses stärken, um Russland militärisch abzuschrecken. Das Bündnis hatte bei seinem Gipfel im vergangenen Sommer die Entsendung von je etwa 1000 Soldaten nach Polen, Lettland, Estland und Litauen beschlossen.

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Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

24.01.2017, 12:43 Uhr

Moderne Armee? Ein bißchen Natur und die Bundeswehr ist unfähig!!! Auf wessen Befehl wird hier gewissenlos, vorsätzlich versagt?

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