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07.02.2017

13:10 Uhr

Bygmalion-Affäre

Ex-Staatschef Sarkozy droht Prozess

Gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy wird ein Prozess wegen illegaler Wahlkampffinanzierung angeordnet. Er soll bei seiner gescheiterten Wiederwahl 2012 mehr Geld als erlaubt ausgegeben haben.

Hintergrund ist die sogenannte Bygmalion-Affäre, bei der eine Agentur Ausgaben für den Wahlkampf Sarkozys nicht als solche abgerechnet haben soll. Reuters, Sascha Rheker

Nicolas Sarkozy

Hintergrund ist die sogenannte Bygmalion-Affäre, bei der eine Agentur Ausgaben für den Wahlkampf Sarkozys nicht als solche abgerechnet haben soll.

ParisEin französischer Untersuchungsrichter hat einen Prozess gegen Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung angeordnet. Dem Konservativen wird vorgeworfen, bei seiner erfolglosen Wiederwahl-Kampagne 2012 die gesetzliche Obergrenze für Wahlkampfausgaben überschritten zu haben, wie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag aus Pariser Justizkreisen bestätigt wurde.

Mit Sarkozy sollen 13 weitere Beteiligte auf die Anklagebank, denen unter anderem Betrug oder Beihilfe zum Betrug vorgeworfen wird.

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Weil er sein Wahlkampfbudget überzogen hatte, musste Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy Wahlkampfhilfen zurückzahlen. Doch die Überweisungen kamen nicht von Sakrozys Konto, sondern von seiner Partei – und das ist illegal.

Hintergrund ist die sogenannte Bygmalion-Affäre um eine Kommunikationsagentur dieses Namens. Sarkozys Partei UMP, inzwischen in Republikaner umbenannt, soll Ausgaben für den Wahlkampf nicht als solche abgerechnet haben – mithilfe fiktiver Rechnungen.

Von

dpa

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