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18.04.2012

10:32 Uhr

Carla Bruni-Sarkozy

Das Model ist häuslich geworden

Carla Bruni-Sarkozy galt einst als männerverschleißendes Supermodel, ihre Freunde nannten sie „Tiergerin“. Statt hohen Hacken trägt die Präsidentengattin heute lieber Schlabberklamotten. Nüchternheit ist ihr neues Image.

Carla Bruni-Sarkozy. AFP

Carla Bruni-Sarkozy.

Paris„Diese fünf Jahre waren die außergewöhnlichsten meines Lebens“, sagt Carla Bruni-Sarkozy über ihre Zeit als „First Lady“ Frankreichs. Dabei war sie genau genommen nur vier Jahre die Frau an der Seite von Präsident Nicolas Sarkozy, den sie im Februar 2008 heiratete. Kennengelernt hatte sich das Paar ein paar Wochen vorher bei einem Abendessen. „Sein Aussehen, sein Charme und seine Intelligenz haben mich verführt“, bemerkte die politisch eher links stehende Sängerin hinterher.

Die Aussichten für Sarkozys dritte Ehe, die er kurz nach seiner Scheidung von seiner zweiten Frau Cécilia einging, waren nicht gerade rosig. War das frühere Top-Model Carla Bruni, die Freunde als „Tigerin“ beschreiben, doch für ihren Männerverschleiß bekannt. „Monogamie langweilt mich fürchterlich“, sagte die heutige Première Dame im Jahr vor ihrer Hochzeit in einem Interview.

Affären mit Altrockern wie Mick Jagger und Eric Clapton sowie dem US-Milliardär Donald Trump wurden ihr nachgesagt. Nacktfotos der heutigen Präsidentengattin sind bis heute in Fotoausstellungen zu sehen. Doch spätestens seit der Geburt von Tochter Giulia im Oktober 2011 scheint die 44-Jährige zur Ruhe gekommen zu sein. Von der eleganten Präsidentengattin im Dior-Kostüm, die im Frühjahr 2008 beim Treffen mit der Queen die Briten begeisterte, ist nur noch wenig zu sehen. Statt dessen tritt die als belesen geltende First Lady meist im weiten Schlabberlook auf.

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Weil Nicolas Sarkozy alle lateinischen Vokabeln für die Blumen im Garten des Elyséepalastes kennt, hat sich Carla Bruni schließlich in den Staatschef verliebt. Vorher hatte sie noch bekannt, dass Monogamie sie langweile.

Die italienische Industriellentochter gibt sich im Wahlkampf alle Mühe, das Reichen-Image des Präsidenten zu verwischen. In Interviews schildert sie ihren Alltag einer ganz normalen Frau: Am liebsten sitze sie mit ihrem Baby, das sie sorgsam vor der Öffentlichkeit abschirmt, auf dem Sofa und sehe Sendungen wie die französische Variante von „Bauer sucht Frau“. Ganz offen plaudert die junge Mutter auch über Gewichtsprobleme: „Ich bin jetzt rundlich, ich habe zehn Kilo zu viel.“

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