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30.08.2011

11:44 Uhr

Catherine Ashton

EU kritisiert syrische Menschrechtsverletzung

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat die brutalen Repressionen von Demonstranten in Syrien scharf kritisiert. Die Menschenrechtsverletzungen müssten sofort enden und Demonstranten freigelassen werden.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton. Reuters

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.

BrüsselDie EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat „die brutale Repression“ von Demonstranten und Regierungskritikern in Syrien scharf verurteilt. „Alle diese Angriffe und die weit verbreitete Unterdrückung müssen unverzüglich enden, festgenommene Demonstranten müssen freigelassen und der Weg zur Erfüllung der berechtigten Hoffnungen der syrischen Bevölkerung frei gemacht werden“, erklärte Ashton am Dienstag in Brüssel. Sie bekräftigte ihre „unmissverständliche Verurteilung“ des Vorgehens der syrischen Regierung gegen die Oppositionsbewegung.

Ashton nannte das Schicksal des Karikaturisten Ali Fersat, der in der vergangenen Woche nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten von syrischen Sicherheitskräften und regierungstreuen Milizen zeitweilig verschleppt und misshandelt worden war. Der Fall sei nur ein Beispiel für die „weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen“ in Syrien, sagte die EU-Außenbeauftragte. Viele „Aktivisten, unabhängige Denker und Verteidiger der Menschenrechte“ seien Opfer „ähnlicher Akte der Barbarei und der Missachtung der Menschenrechte“ wie Folter geworden. Zudem seien tausende Menschen ohne Anklage inhaftiert worden.

Von

afp

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