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25.03.2013

16:24 Uhr

China verspricht

Partnerschaft mit Afrika auf Augenhöhe

Der chinesische Präsident Xi Jingping bietet seinen afrikanischen Handelspartnern eine Beziehung auf Augenhöhe an. Kritische Stimmen werfen China indes vor, es nur auf Afrikas Rohstoffe abzusehen.

Chinas Präsident Xi Jinping bietet Afrika eine Partnerschaft auf Augenhöhe an. dpa

Chinas Präsident Xi Jinping bietet Afrika eine Partnerschaft auf Augenhöhe an.

DaressalamBeziehungen auf Augenhöhe verspricht der neue chinesische Präsident Xi Jingping seinen afrikanischen Handelspartnern. Bei einem Besuch in Tansania am Montag kündigte Xi an, die Entwicklung des schwarzen Kontinentes fördern zu wollen. Chinas Präsident tritt damit kritischen Stimmen aus Afrika entgegen, die seinem Land vorwerfen, lediglich die Rohstoffe des Kontinents ausbeuten zu wollen. Tansania ist die erste Station auf Xis erster Übersee-Reise als chinesischer Präsident. In den nächsten Tagen wird er in Südafrika an einem Gipfeltreffen der wichtigsten Schwellenländer teilnehmen.

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Xi kündigte an, den Transfer von Technologie zwischen China und Afrika intensivieren zu wollen. Zudem erneuerte er das Angebot seines Vorgänger Hu Jintao, zwischen 2013 und 2015 den afrikanischen Staaten 20 Milliarden Dollar an Krediten zu gewähren. Auch der Präsident Tansanias, Jakaya Kikwete, bekräftigte die Freundschaft seines Landes mit China. Allerdings mehren sich auch kritische Stimmen: Der Chef der nigerianischen Zentralbank bezeichnete das wachsende Ungleichgewicht im Handel zwischen China und Afrika jüngst als die „Essenz des Kolonialismus“. Auch die Praxis einiger chinesischer Firmen, in Afrika nur chinesische Arbeiter zu beschäftigen sorgte in einigen Ländern für Proteste.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

25.03.2013, 19:15 Uhr

Der Vorwurf dass es China nur um die Rohstoffe in Afrika geht mag gerechtfertigt sein. Afrika ist aber auch für uns ein hoch interessanter Kontinent, sowohl als Rohstofflieferant wie auch als Absatzmarkt.
Und nun die große Frage an die Verantwortlichen in der EU, Europas Untergang. Was gedenkt man zu tun um das Feld nicht zu 100% den Chinesen zu überlassen? Will man sich weiter mit Ländern wie Griechenland, Zypern und Co. zu beschäftigen.

Thomas-Melber-Stuttgart

25.03.2013, 19:35 Uhr

Die Chinesen sorgen für eine WIN-WIN-Situation, denn sie bieten auch etwas, z.B. Aufbau von Infrastruktur.

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