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22.02.2012

21:41 Uhr

Chinesen greifen zu

Portugal verabschiedet sich vom Staatseigentum

Dank chinesischer Käufer macht Portugal gute Fortschritte in den Privatisierungen, die EU und IWF von dem verschuldeten Staat fordern. Vor allem der Energiesektor des Landes weckt bei ausländischen Investoren Interesse.

Ein chinesischer Konzern kaufte 21 Prozent an dem Energieversorger Energias de Portugal (EDP). Reuters

Ein chinesischer Konzern kaufte 21 Prozent an dem Energieversorger Energias de Portugal (EDP).

LissabonPortugal kommt bei den von EU und IWF geforderten Privatisierungen voran. Dank des Interesses chinesischer Konzerne habe die Regierung in Lissabon bereits mehr als drei der geforderten fünf Milliarden Euro eingenommen, erklärte Finanzminister Vitor Gaspar am Mittwoch.

Ausländische Investoren schielen vor allem auf den Energiesektor des Landes, das wegen seiner hohen Verschuldung am Tropf internationaler Geldgeber hängt. So übernehmen China State Grid und Oman Oil nach Angaben der Regierung für rund 592 Millionen Euro 40 Prozent von REN. Im Dezember kaufte der chinesische Konzern Drei Schluchten 21 Prozent an EDP für 2,7 Milliarden Euro.

Portugiesische Konzerne machen besonders viele Geschäfte in den früheren Kolonien wie Brasilien und Angola. Das macht sie für die Volksrepublik interessant, die ihre Geschäfte dort ausbreiten wollen.

Griechenland kommt mit seinen Privatisierungen langsamer voran, muss aber ein deutlich ambitionierteres Ziel von 50 Milliarden Euro erreichen. Portugal ist auch wegen des verordneten Sparkurses in die schwerste Rezession seit den 1970er Jahren gerutscht. Das Land hat Hilfen über 78 Milliarden Euro angenommen. Zuletzt waren Spekulationen über einen weiteren Hilfsbedarf aufgekommen.

Von

rtr

Kommentare (4)

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www.steuerembargo.co.de

22.02.2012, 22:05 Uhr

Und da sage einer, China würde nicht helfen!
Natürlich werden sie nichts verschenken!
Die Politiker dort kennen ihre Verpflichtung gegenüber ihrem Volk, obwohl sie nicht demokratisch gewählt sind.
Es gibt wohl keinen Staat, der sich demokratisch nennt, der den chinesischen Politikern auch nur das Wasser reichen könnte.

Vielleicht gerade mal das Papier in der Toilette!

Account gelöscht!

22.02.2012, 22:58 Uhr

Der Westen zerstört sich selbst!

Es leben die Kommunisten in China.
Mann, wie weit sind wir gesunken!

Account gelöscht!

22.02.2012, 23:59 Uhr

Das komplette EU Drecksding wird zusammenbrechen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Länder die vorher schon besch....n da standen, werden danach noch besch....er da stehen als sie ahnen.

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