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30.08.2011

00:30 Uhr

Christen und Moslems

Neun Tote bei Ausschreitungen in Nigeria

Mit Macheten und Pfeilen gehen sie aufeindander los. Immer wieder geraten Christen und Muslime im zentralnigerianischen Jos aneinander. Diesmal kostete die Gewalt neun Menschenleben.

Ein Soldat auf Patrouille in der zentralnigerianischen Stadt Jos. Reuters

Ein Soldat auf Patrouille in der zentralnigerianischen Stadt Jos.

JosBei neuer Gewalt zwischen Muslimen und Christen in Nigeria sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens neun Menschen getötet worden. Mehr als 100 Menschen hätten bei den Zusammenstößen in der Stadt Jos am Montag Verletzungen durch Pfeile, Macheten und Geschosse davongetragen, sagte der Leiter eines muslimischen Rettungsteams. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu Opferzahlen.

Augenzeugen zufolge war eine Gruppe Muslime, die sich zum Ende des Fastenmonats Ramadan an einer Gebetsstätte versammelt hatte, von Bewohnern der von Christen dominierten Nachbarschaft umzingelt worden. Daraufhin sei die Lage eskaliert. Mehrere Motorräder und Autos seien angezündet worden. Ein AFP-Journalist berichtete von zwei brennenden Geschäften. Auch Schüsse fielen.

Zwischen den Anhängern beider Religionen kommt es im zentralnigerianischen Jos und der Umgebung der Stadt seit Jahren regelmäßig zu Gewalt. Die Gegend liegt zwischen dem hauptsächlich von Muslimen bewohnten Norden und dem von Christen dominierten Süden des westafrikanischen Landes.

Von

afp

Kommentare (1)

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30.08.2011, 01:00 Uhr

Ein Vordringen des Islam muss mit allen Mitteln verhindert werden, auch in der BRD. Der Islam ist eine noch größere Bedrohung als der Kommunismus. Der Islam muss sofort verboten werden!

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