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08.05.2012

10:20 Uhr

CIA-Bericht

Geheimdienste verhindern Unterhosen-Anschlag

Das Terrornetzwerk Al-Kaida nimmt wieder den Luftverkehr ins Visier. Geheimdienste haben jetzt einen möglichen Anschlag auf ein Passagierflugzeug verhindert - der mit einer Unterhose verübt werden sollte.

Anschlag auf US-Passagierflugzeug verhindert

Video: Anschlag auf US-Passagierflugzeug verhindert

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WashingtonDer US-Geheimdienst CIA und ausländische Sicherheitsdienste haben rund ein Jahr nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden einen Selbstmordanschlag auf eine Passagiermaschine vereitelt. Es sei ein Sprengsatz beschlagnahmt worden, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung der sogenannten Unterhosen-Bombe gehandelt habe, teilten US-Regierungsvertreter am Montag mit. An Weihnachten 2009 hatte ein aus Nigeria stammender Islamist auf dem Flug von den Niederlanden in die USA versucht, eine in seiner Unterwäsche versteckte Bombe zu zünden. Der Anschlag scheiterte, Passagiere überwältigten der Mann.

Die USA gehen den Angaben zufolge davon aus, dass die jetzt sichergestellte Bombe vom Al-Kaida-Netzwerk im Jemen entwickelt wurde. Wie bei vorangegangenen Attentatsversuchen seien keine Metallteile verwendet worden, um leichter die Sicherheitsvorrichtungen an Flughäfen passieren zu können.

"Wir haben den Anschlag vereitelt, lange bevor er eine Gefahr für die USA darstellte", sagte ein ranghoher US-Vertreter. Zu keiner Zeit sei ein Flugzeug gefährdet gewesen. Ziel war demnach eine Maschine auf dem Weg in die USA oder ein anderes westliches Land. Der Bausatz sei in den vergangenen zehn Tagen sichergestellt worden, erfuhr die Agentur Reuters aus US-Regierungskreisen. Präsident Barack Obama wurde über die Pläne der Verschwörer bereits im April informiert, wie eine Sprecherin des nationalen Sicherheitsrates sagte.

Laut dem Weißen Haus stellte der Sprengsatz "keine Gefahr für die Öffentlichkeit" dar.

Das Attentat des jemenitischen Arms der Terrororganisation hätte rund um den Jahrestag der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden stattfinden und eine Maschine auf dem Weg in die USA zerstören sollen, hieß es. Die CIA sei aber eingeschritten, bevor der mutmaßliche Selbstmordattentäter ein Ticket gekauft habe, sagten Gewährsleute.

Was mit dem Mann geschehen ist, blieb zunächst unklar. Auch wo und unter welchen Bedingungen der Sprengsatz vom US-Geheimdienst CIA sichergestellt wurde, blieb zunächst offen. Die Bombe sei von der Dimension ähnlich einem Sprengsatz gewesen, mit dem an Weihnachten 2009 ein Flugzeug auf dem Weg nach Detroit in die Luft gesprengt werden sollte, sagte der US-Vertreter.

Allerdings habe es auch "bedeutende Unterschiede" gegeben. Dies zeige, dass Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) versuche, seine "Methoden, seine Taktik" anzupassen. Trotz des nun vereitelten Anschlags bleibe der Al-Kaida-Ableger im Jemen "sehr entschlossen und einfallsreich", warnte der US-Anti-Terror-Beamte.

Die US-Behörden wollen jetzt prüfen, ob sie durch die Sicherheitsschleusen am Flughafen gebracht hätte werden können. Der Sprengsatz sei „nicht metallisch“ gewesen, hieß es in Medienberichten. Deshalb wäre er auch bei den üblichen Kontrollen an Flughäfen schwer aufspürbar gewesen.

Kommentare (3)

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barako53.urlto.name

08.05.2012, 01:20 Uhr

Landshut?

Unsere JUNGS mal wieder in Mogadischu aktive gegen PIRATERIE!

Cash-Geld-Mon_y-4GoBar

08.05.2012, 01:39 Uhr

[+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++]

Account gelöscht!

08.05.2012, 10:01 Uhr

Na, na, na, , der CIA und ein Anschlag den dieser aufdeckt.

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