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03.08.2015

13:23 Uhr

Clean Power Plan

Republikaner schießen gegen Obamas Klimaplan

US-Präsident Barack Obama hat seine Pläne zum Klimaschutz noch nicht vorgestellt, da kommt schon Kritik aus den Reihen der Republikaner. Vor allem das 32-Prozent-Reduktionsziel des Kohlendioxidausstoßes sorgt für Unmut.

Obama will am Montag seine Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels bekanntgeben. dpa

US-Präsident Barack Obama

Obama will am Montag seine Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels bekanntgeben.

WashingtonVor der offiziellen Vorstellung eines umfassenden Aktionsplans der US-Regierung zum Klimaschutz sind die Vorschläge bei den Republikanern auf Kritik gestoßen. Nach einem am Sonntag von Präsident Barack Obama veröffentlichten Video zu den Plänen sorgte vor allem das ehrgeizige Ziel der Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes von Kraftwerken um 32 Prozent bis zum Jahr 2030 für Unmut.

Damit schieße Obama „über das Ziel hinaus“, hieß es aus den Reihen der Republikaner. Es sei ein „unbeholfener“ Vorstoß, der zudem „schwerwiegende Konsequenzen für unsere Wirtschaft“ haben werde. In dem Video hatte Obama angekündigt, es gehe um den „größten, bedeutendsten Schritt“, den die USA jemals unternommen haben.

In dem sogenannten Clean Power Plan, den das Weiße Haus am Montag (20.15 Uhr MESZ) präsentieren will, sind erstmals landesweite Begrenzungen der Luftverschmutzung durch US-Kraftwerke vorgesehen. Im Vergleich zum Jahr 2005 soll der Kohlendioxidausstoß von Kraftwerken bis 2030 um 32 Prozent gesenkt werden.

Die Chefin der US-Umweltschutzbehörde, Gina McCarthy, begrüßte die Pläne und nannte diese „vernünftig“ und „erreichbar“. Die Kraftwerke könnten die Reduzierung „auf jegliche Weise vornehmen, die für sie am sinnvollsten ist“. Kein Kraftwerk müsse die Ziele „allein oder alle auf einmal erreichen“. Auch die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton begrüßte die Ankündigungen als „bedeutenden Schritt nach vorn“.

Der Klimawandel ist ein äußerst strittiges Thema in den USA. Treibhausgasreduzierungen sind politisch umstritten, weil die Kohle ein wichtiger Industriezweig in dem Land ist. In den USA gibt es hunderte Kohlekraftwerke. Sie liefern rund 37 Prozent der Energie des Landes, noch vor Gas- und Atomkraft.

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

03.08.2015, 15:02 Uhr

Zitat aus den Artikel...
"Der Klimawandel ist ein äußerst strittiges Thema in den USA. Treibhausgasreduzierungen sind politisch umstritten, weil die Kohle ein wichtiger Industriezweig in dem Land ist. In den USA gibt es hunderte Kohlekraftwerke. Sie liefern rund 37 Prozent der Energie des Landes, noch vor Gas- und Atomkraft."

....das stimmt so nicht ganz!

Die Amerikaner lehen das ganz Märchen von einen CO2-Treibhauseffekt ab, weil es diesen CO2 Klimaerwärmungsfaktor nicht gibt.
Der Amerikaner würde nie seine Selbstständikeit, seine Freiheit und seinen Wohlstand, der auf den Energieträgern Oel, Kohle, Gas und Kernkraft basiert so opfern wie es der Deutsche Michl. tut.
Obama gibt mit seinen Klimaschutz Pseudomärchen ein Steilvorlage für die Republikaner und die werden das gnadenlos ausnutzen. Danke!

Herr reiner tiroch

03.08.2015, 20:33 Uhr

das kann man als größtes verarschen der Menschheit bezeichnen mit 32% einsparen in 25 Jahren. auf dem Bild lügt er ohne Ende so wie unsere Rettungshelden. ich wette, dass die es schaffen in 5 Jahren den Wert um 32% zu steigern. das ist ja so wie bei uns, gell?

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