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18.06.2016

01:01 Uhr

Clinton in Umfragen schwach

Donald Trump nach Massaker stärker denn je

Das Massaker in Orlando hat die Position des Hardliners Donald Trump gestärkt. Seine strikte Anti-Islam-Haltung, gepaart mit leichter Kritik an den US-Waffengesetzen, trägt Früchte.

auf einer Wahlkampfveranstaltung in Dallas, Texas, nach dem Massaker von Orlando: Strikte Anti-Islam-Haltung bringt Punkte in aktuellen Umfragen. AFP; Files; Francois Guillot

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump

auf einer Wahlkampfveranstaltung in Dallas, Texas, nach dem Massaker von Orlando: Strikte Anti-Islam-Haltung bringt Punkte in aktuellen Umfragen.

New YorkIm Rennen um die US-Präsidentschaft schmilzt einer Umfrage zufolge der Vorsprung der demokratischen Bewerberin Hillary Clinton vor dem Republikaner Donald Trump. Nach dem Massaker von Orlando liegt Clinton noch mit 10,7 Prozentpunkten in Führung, wie aus der am Freitag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Befragung hervorgeht. Vor dem Überfall auf einen Nachtklub in Florida am Sonntag lag Clinton noch mit 14,3 Prozentpunkten vorn.

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In Orlando hatte ein Mann in einem überwiegend von Homosexuellen frequentierten Club 49 Menschen erschossen und über 50 weitere verletzt. Die vermutlich islamistisch motivierte Tat fachte die Debatte über Einwanderung und US-Waffengesetze neu an. Direkt nach dem Amoklauf hatte Trump seine strikte Anti-Islam-Haltung bekräftigt, aber gleichzeitig auch, anders als seine republikanischen Parteigenossen, eine moderate Verschärfung der Waffengesetze gefordert, um Terrorverdächtige am Waffenerwerb zu hindern. Er wolle mit der mächtigen Waffenlobby NRA „darüber reden“.

Für die Erhebung befragt wurden von Montag bis Freitag 1133 US-Bürger. Die US-Präsidentenwahl findet Anfang November statt. Auf dem republikanischen Parteitag in Cleveland wird Trump mit hoher Sicherheit zum Kandidaten gewählt werden. Für den Fall, dass ihm die Kandidatur verweigert werde, hat er erneut angedroht im Alleingang zu kandidieren. Innerhalb der Partei gibt es immer noch große Widerstände gegen den selbstherrlich auftretenden Immobilienmilliardär, der noch am Mittwoch gefordert hatte, die republikanischen Parteiführer sollten doch „einfach still sein“ und ihn machen lassen.

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