Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.10.2011

13:27 Uhr

Commerzbank-Chef Blessing

Regierungen sollen Macht an EU abgeben

Martin Blessing verlangt, dass die EU mehr Kompetenzen erhält, um den Euro stabilisieren zu können. Eine gemeinsame Währung mit unabhängigen Regierungen können langfristig nicht funktionieren.

Commerzbank-Chef Martin Blessing. APN

Commerzbank-Chef Martin Blessing.

BerlinCommerzbank-Vorstandschef Martin Blessing fordert eine Abgabe von nationalen Kompetenzen an Europa, um die Stabilität des Euro zu sichern. „Damit wir auch in 20 Jahren noch mit dem Euro zahlen, sind Änderungen nötig 17 unabhängige Regierungen und eine gemeinsame Währung - das funktioniert auf Dauer nicht“, schrieb Blessing in einem Beitrag für die Montagausgabe der „Bild“-Zeitung.

Alle Euro-Länder müssten sich an Vorgaben halten. Wer über seine Verhältnisse lebe, sollte in die Schranken verwiesen werden. „Das wird nicht ohne Druck und Abgabe von Kompetenzen nach Europa gehen“, betonte Blessing. Zugleich appellierte er an die Bundesregierung, Führung in Europa zu übernehmen.

Von

dapd

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

02.10.2011, 13:44 Uhr

NIELMALS! Europa funktioniert nur als ein Europa der Vaterländer. Im übrigen: Stellungnahmen von Banken der Eurozone sind sowieso nur von der Nagst getrieben, die Marktwirtschaft könnte greifen. Eine Aufgabe des Euro mag teuer sein, aber niemals so teuer, wie ein weiter auseinanderlaufendes und am Ende wirtschaftlich und politisch kollabiertes Europa. DM jetzt!

Petra

02.10.2011, 13:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Blessing,
mit Ihrem Vorschlag würde der bereits begonnene Ausverkauf Deutschlands nur beschleunigt und die DDR 2.0 in greifbare Nähe rücken! Gerade Sie aus der Wirtschaft sollten wissen, daß zuviel staatliche Kontrolle ins Chaos führt. Oder streben Sie eine politische Karriere an und wollen sich mit diesen Äusserungen bei unserer sozialistisch erfahrenen Bundeskanzlerin andienen?

Account gelöscht!

02.10.2011, 13:50 Uhr

So ein unverschämtes Ansinnen, kann nur von einem Banker gefordert werden. Aber da steht noch dass GG. im Weg und das deutsche Volk und Steuerzahler. Dieser Herr sollte sofort seiner Ämter enthoben werden, und vor Gericht gestellt werden.
Alternativlos/Basta
Danke

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×