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19.11.2014

15:32 Uhr

CSU-Chef in Peking

Chinesische Polizei verhindert Interview mit Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist derzeit in China zu Besuch. Doch sein Aufenthalt in Peking hat mit einem Zwischenfall begonnen: Ein Interview mit dem Politiker wurde von der Polizei verhindert.

Horst Seehofer steht in Peking vor dem Tor des himmlischen Friedens. Der Chinabesuch des bayrischen Ministerpräsidenten hat mit einem Zwischenfall begonnen. dpa

Horst Seehofer steht in Peking vor dem Tor des himmlischen Friedens. Der Chinabesuch des bayrischen Ministerpräsidenten hat mit einem Zwischenfall begonnen.

PekingDer Chinabesuch von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat in Peking mit einem kleinen Zwischenfall begonnen. Bei einem Kamera- und Fototermin vor dem „Tor des Himmlischen Friedens“ schritt die Polizei am Mittwoch ein. Sie verhinderte ein Seehofer-Interview mit Kamerateams des Bayerischen Fernsehens und der Staatskanzlei.

Der Grund: Die Kameraleute hatten keine Genehmigung für Tonaufnahmen, wie ein Polizist sagte. Ein weiterer Polizist erklärte, die maximal erlaubten zwei Minuten Drehzeit seien überschritten. Als sich schaulustige Chinesen versammelten, räumten die Sicherheitskräfte in Windeseile den Platz.

Die Polizisten nahmen auch einem unbeteiligten Chinesen das Handy weg, weil er die Szene aufgenommen hatte. Das Fernsehinterview mit Seehofer fand dann an anderer Stelle statt – außer Sichtweite der Bevölkerung im Innenhof des nahe gelegenen Kulturpalasts des arbeitenden Volks

Von

dpa

Kommentare (12)

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Herr chris schnitzler

19.11.2014, 16:06 Uhr

Sehr interessant was die Genossinnen und Genossen so alles unternehmen damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt-weiter so "People Republik of China"

Frau Dr. Max Motte

19.11.2014, 16:18 Uhr

Was will denn die Politikmarionette Seehofer in China?

Politikmarionetten wie Seehofer & Co haben doch nichts zu entscheiden.

Was sagt Politikmarionette Seehofer zu seiner Entscheidungsmacht in der Politik:

"Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden" ( Horst Seehofer am 20.05.2010 bei Pelzig ARD )

Er bestätigt, dass Politiker nur Marionetten sind, welche als Schauspieler eine Rolle spielen dürfen.

Was sie machen und sagen bestimmen andere hinter der Bühne.

Jeder der wissen will wer diese geheimen Entscheider sind, sollte im Netz nach "Die Bilderberger" suchen.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Medien nichts über die Bilderberger?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?


Herr Tom Schmidt

19.11.2014, 16:24 Uhr

Wieder ein schönes Beispiel zur Offenheit der chinesischen Regierung. Das absolut schizophrene dabei ist, dass trotzdem 95% der Bevölkerung (und im Finanzsektor sogar noch mehr) der festen Überzeugung sind, dass die Wachstums- und Wirtschaftszahlen aus China stimmen. Auch wenn bei allen Handelspartnern der Chinesen saure Gurkenzeit ist... China wächst! Basta!

Warum ist es eigentlich so schwierig diese Zahlen als das anzunehmen was sie sind: ein Statement der chinesischen Regierung über ihren eigenen Erfolg. Glaubt denn wirklich jemand, dass diese Regieerung jemals eine Rezession verkünden wird?

Tja... zugegebenermassen, unsere Euroretter und die Fed lügen sich und andere auch in die Tasche...

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