Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.06.2011

02:38 Uhr

Cyber-Angriff

Hackerattacke auf die Nato

Nicht nur die brasilianische Regierung ist Ziel von Hacker-Attacken geworden, sondern offenbar auch die Nato. Das Militärbündnis hat die Verteidigung gegen Cyber-Angriffe zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben erklärt

NATO -Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Quelle: Reuters

NATO -Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen

BrüsselAuch die Nato ist vermutlich Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das Militärbündnis teilte am Donnerstag mit, von einer seiner Internetseiten seien „wahrscheinlich“ Daten ausgespäht worden.

Geheiminformationen seien allerdings nicht betroffen. Details nannte die Nato nicht. Bei der Internetseite handele es sich um den elektronischen Buchladen, über den man Nato-Veröffentlichungen beziehen könne. Die Seite Natos e-Bookshop werde von einer externen Firma betrieben. Der Zugang zu ihr sei nun gesperrt.

Die Verteidigung gegen Cyber-Angriffe hat die Nato zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben ausgerufen. Weitere Hacker-Angriffe wurden am Donnerstag aus Brasilien bekannt, wo die Webseite des Präsidenten und andere Webseiten der Regierung vorübergehend geschlossen wurden. Dazu bekannte sich teilweise die Hacker-Organisation Lulz Security.

Bereits am Mittwoch hatte es ähnliche Attacken gegeben. Zuletzt wurden eine ganze Reihe von Hacker-Angriffen auf große Einrichtungen und Konzerne mitgeteilt, darunter den Internationalen Währungsfonds (IWF), den US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, die US-Großbank Citigroup, japanischen Unterhaltungselektronikriesen Sony und den US-Internetkonzern Google.

Von

Reuters

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×