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28.05.2015

04:04 Uhr

Cyber-Attacke auf US-Steuerbehörde

Die Spur führt nach Russland

Rund 100.000 Datensätze von Steuerzahlern sollen Hacker bei einem Cyber-Angriff auf die US-Steuerbehörde IRS zwischen Februar und Mitte Mai erbeutet haben. Die Spur führt einem Medienbericht zufolge nach Russland.

Bei dem Angriff auf die US-Steuerbehörde hatten es die Hacker auf rund 200.000 Datensätze abgesehen. dpa

Hacker

Bei dem Angriff auf die US-Steuerbehörde hatten es die Hacker auf rund 200.000 Datensätze abgesehen.

WashingtonBei der groß angelegten Cyber-Attacke auf ein Computersystem der US-Steuerbehörde IRS führt die Spur laut einem Medienbericht nach Russland. Dies hätten zwei mit den Ermittlungen vertraute Quellen mitgeteilt, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Mittwoch. Die Ermittlungen zu dem Hackerangriff werden demnach vom Finanzministerium und vom Heimatschutzministerium in Washington geführt.

Die IRS hatte am Dienstag mitgeteilt, unbekannte Hacker hätten die Daten von rund 100.000 Steuerzahlern gestohlen. Sie hatten demnach zunächst personenbezogene Daten außerhalb der Steuerbehörde erlangt und dann dazu benutzt, sich zu den Nutzerkonten der Betroffenen bei der IRS Zugang zu verschaffen.

Die Hacker versuchten den Angaben zufolge zwischen Februar und Mitte Mai, Zugang zu rund 200.000 Nutzerkonten zu bekommen. In rund der Hälfte der Fälle seien sie erfolgreich gewesen und hätten auf diese Weise persönliche Daten wie Geburtsdaten, Adressen und Sozialversicherungsnummern abgegriffen.

Außerdem erlangten die Hacker laut IRS Zugang zu einem System namens "Get Transcript", bei dem Nutzer in all ihre Vorgänge bei der Steuerbehörde Einsicht nehmen können. Berichten zufolge könnten die Hacker die Daten missbrauchen, um sich im Namen anderer Steuerrückzahlungen zu erschleichen.

Im Oktober waren Hackerangriffe auf Computersysteme des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums verübt worden, die Medienberichten zufolge auch aus Russland kamen. Zu der Cyber-Attacke gegen die IRS forderte der Vorsitzende des Finanzausschusses im Senat, Orrin Hatch, schriftlich Informationen an.

Von

afp

Kommentare (12)

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Herr Manfred Zimmer

28.05.2015, 09:16 Uhr

Wissen Sie, das interessiert keinen Normalbürger. Was ihn interessiert ist die Antwort auf die Frage, ob denn die zahlreichen Stromausfälle der letzten Monate in verschiedenen Ländern, einen derartigen Hintergrund haben könnten oder gar haben.

Das betrifft die Bürger!

Wenn Krankenhäuser, wenn Ampelanlagen, etc. von der Stromversorgung getrennt sind, dann muss der Normalbürger gar um sein Leben fürchten.

Herr Walter Gerhartz

28.05.2015, 09:54 Uhr

Selbst wenn....so ist das nur eine Retoukutsche für die weltweit spähenden USA.
-
Ich kann da keinerlei Mitleid haben...im Gegenteil...richtig so !!

Herr Walter Gerhartz

28.05.2015, 11:35 Uhr

Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

Also haben die Anglikaner auch Hitler an die Macht gebracht

!!!!... Video hier anklicken : https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oaL5wCY99l8

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