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26.04.2015

01:15 Uhr

Cyberangriff

Russische Hacker lesen Obamas E-Mails

Russische Hacker haben im vergangenen Jahr die Kommunikationswege von Barack Obama angezapft: Laut Medien sollen sich die digitalen Eindringlinge auch Zugang zu E-Mails des amerikanischen Präsidenten verschafft haben.

Russische Hacker sollen sich Zugang zu Barack Obamas E-Mails verschafft haben. Reuters

Barack Obama

Russische Hacker sollen sich Zugang zu Barack Obamas E-Mails verschafft haben.

WashingtonRussische Hacker haben sich nach Angaben der „New York Times“ im vergangenen Jahr Zugang zu nichtgeheimen E-Mails von US-Präsident Barack Obama verschafft. Sie sollen aber nicht in strikt geschützte Server eingedrungen sein, die den Kommunikationsverkehr von Obamas BlackBerry-Mobiltelefon kontrollieren, meldete die Zeitung am Samstag unter Beruf auf Regierungsbeamte.

Der Bericht bezog sich dabei offenbar auf einen Cyberangriff auf das nichtgeheime Computersystem des Weißen Hauses im vergangenen Herbst, über den kürzlich bereits der Sender CNN berichtet hatte. Demnach sollen die Hacker unter anderem auf tägliche Arbeitsprogramme Obamas zugegriffen haben.

Der „New York Times“ zufolge verschafften sie sich Zugang zu den E-Mail-Archiven von Personen im Weißen Haus, mit denen Obama regelmäßig kommunizierte. Von diesen Konten aus seien sie an E-Mails herangekommen, die der Präsident verschickt oder erhalten habe.

Wie zuvor CNN zitierte auch die Zeitung Beamte im Weißen Haus mit den Worten, dass sich die Hacker keine geheimen Daten beschafft hätten. Aber auch das nichtgeheime Computernetzwerk könne Offiziellen zufolge als „heikel“ betrachtete Informationen enthalten - neben Obamas Terminen etwa Kommunikationen mit Diplomaten und unvermeidlich auch den Austausch über politische Fragen.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Herr Walter Gerhartz

27.04.2015, 10:32 Uhr

Von den ganzen Angriffen SOGAR AUF DIE SOGENANNTEN FREUNDE der USA wird hier leider nicht gesprochen !?!?!?

Herr Walter Gerhartz

27.04.2015, 10:32 Uhr

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr
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Quelle: DWN
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Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Leidenschaftliche Transatlantiker argumentieren gerne, dass, wer die US-Politik kritisiert, gleichzeitig Verrat übe an einer der ältesten und vitalsten Demokratien der Welt. Gerade im Konflikt mit Russland werden unermüdlich die „westlichen Werte“ bemüht, die es zu verteidigen gelte. Da wird Russland dann als faschistisches Land diffamiert, womit eine nüchterne Auseinandersetzung mit den Fakten unmöglich wird. In der EU und in Deutschland ist dieser Trend ebenfalls zu beobachten. So werben die EU-Politiker und Angela Merkel unermüdlich für das Freihandelsabkommen TTIP, welches als der reine Segen gepriesen wird, das im Interesse der europäischen Arbeitnehmer unbedingt abgeschlossen werden müsse.
------------------------------------meine Meinung---------------------------------
Diese Studie wird sicher in unseren Mainstream-Medien nicht einmal erwähnt werden. Vermutlich ist die DWN die einzige Zeitung, die darüber berichtet (nochmal meinen ausdrücklichen Dank an die DWN-Redaktion!).

Wenn wir also wollen, dass sich das Wissen um diese Studie verbreitet, dann müssen wir es selbst tun – denn leider liest ja nicht jeder die DWN. Teilen bei facebook wäre die eine Möglichkeit, das private Versenden des Links an Freunde und Bekannte eine andere.
Abgesehen davon ignorieren unsere Politiker inzwischen auch offiziell bekannte Fakten, sie gehen einfach darüber hinweg als gäbe es sie gar nicht. Das kann m

Herr Walter Gerhartz

27.04.2015, 10:40 Uhr

Merkel hätte doch die besten Chancen Präsidentin der USA zu werden - nach dem was sie schon alles für IHR Land getan hat...

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