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26.08.2015

19:34 Uhr

Dänemark

Steuerbetrug kostet den Staat wohl 800 Millionen Euro

Die dänische Polizei ermittelt wegen eines großangelegten Steuerbetrugs, der den Fiskus 830 Millionen Euro kostet. Die Ermittlungen ausgelöst hat ein Tipp aus dem Ausland. Die Namen der Firmen sind bisher geheim.

In dem Fall geht es um Börsengewinnen von Firmen, die normalerweise in Dänemark in Höhe von 27 Prozent besteuert werden. dpa

Dänemark

In dem Fall geht es um Börsengewinnen von Firmen, die normalerweise in Dänemark in Höhe von 27 Prozent besteuert werden.

KopenhagenDurch einen großangelegten Steuerbetrug sind dem dänischen Staat vermutlich mehr als 800 Millionen Euro durch die Lappen gegangen. Die Finanzverwaltung des Landes erklärte am Mittwoch, nach einer internen Untersuchung sei der Fall an die Polizei übergeben worden. Die Behörden eines anderen Landes hätten die dänischen Finanzbehörden auf den Fall aufmerksam gemacht.

In dem Fall geht es um Börsengewinnen von Firmen, die normalerweise in Dänemark in Höhe von 27 Prozent besteuert werden. Dies können sich die Firmen ganz oder teilweise zurückerstatten lassen, wenn diese Steuer auch in einem anderen Land besteht, mit dem Dänemark ein Steuerabkommen abgeschlossen hat.

Der Betrug aufgrund „ungerechtfertigter Rückzahlungen“ werde auf der Grundlage von 2120 entsprechenden Anträgen auf einen Betrag von umgerechnet rund 830 Millionen Euro zwischen 2012 und 2015 beziffert, teilte die Finanzverwaltung mit.

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Nach Angaben der Finanzpolizei wird der Angelegenheit höchste Priorität gegeben. Die dänischen Behörden und die Polizei wollten weder mitteilen, von welchem Land die Informationen stammten, noch welche Firmen möglicherweise in den Betrug verwickelt sind.

Von

afp

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