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05.10.2014

10:15 Uhr

David Bolam

Britischer Lehrer nach Geiselhaft in Libyen wieder frei

Im Mai wurde der britische Lehrer David Bolam in Libyen entführt. Nun meldete das Außenministerium in Großbritannien seine Freilassung. Wie sie erwirkt wurde und wer die Entführer waren, ist unklar.

David Bolam in einem Video, in dem er den britischen Premierminister David Cameron um Hilfe bittet. Quelle: BBC/Youtube.

David Bolam in einem Video, in dem er den britischen Premierminister David Cameron um Hilfe bittet.

Quelle: BBC/Youtube.

Nach rund fünf Monaten Geiselhaft in Libyen ist ein britischer Lehrer wieder frei. David Bolam sei „sicher und wohlauf“ zu seiner Familie zurückgekehrt, teilte das Außenministerium in London in der Nacht zum Sonntag mit. Der Lehrer einer internationalen Schule war im Mai in Bengasi gekidnappt worden, von wem, wurde nicht mitgeteilt. Wie der Nachrichtensender BBC berichtet, wurde der Fall auf Wunsch des Außenministeriums und Bolams Angehörigen nicht öffentlich gemacht. Bolam war dem Bericht der BBC zufolge bereits am Donnerstag zurück in die Heimat geflogen.

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Über die Hintergrunde von Bolams Freilassung ist weiter nichts offizielles bekannt. Die BBC äußerte ohne Angabe von Quellen die Vermutung, dass Lösegeld geflossen sei. Das britische Außenministerium sei jedoch nicht in die Verhandlungen involviert gewesen.

Die Stadt Bengasi wird zum Großteil von Islamisten kontrolliert. Die in Syrien und im Irak kämpfende Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hatte am Freitag ein Video veröffentlicht, auf dem eine zweite britische Geisel, Alan Henning, enthauptet wurde. Die Tat sorgte weltweit für Empörung.

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