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19.01.2017

21:39 Uhr

Deutsch-amerikanische Freundschaft

Obamas letzter Anruf

An seinem letzten vollen Arbeitstag als Präsident der USA hat Barack Obama noch einmal zum Hörer gegriffen. Für sein letztes Telefonat mit dem Oberhaupt einer anderen Regierung wählte er Angela Merkel - ganz bewusst.

Heißer Draht ins Kanzleramt: Der scheidende US-Präsident Barack Obama am Telefon. (Archivfoto vom 20.05.2009). dpa

Barack Obama am Telefon

Heißer Draht ins Kanzleramt: Der scheidende US-Präsident Barack Obama am Telefon. (Archivfoto vom 20.05.2009).

WashingtonDer letzte Anruf gebührte der Kanzlerin: US-Präsident Barack Obama hat sich an seinem letzten vollen Amtstag von Angela Merkel und ihrem Mann Joachim Sauer verabschiedet. Nach Angaben des Weißen Hauses dankte Obama beiden für ihre Freundschaft und für die Bemühungen, die Partnerschaft zwischen Deutschland und den USA zu vertiefen.

Obama legte Wert auf die Feststellung, dass dieser Anruf sein letzter war, den er als Präsident der USA beim Oberhaupt einer anderen Regierung gemacht habe. Nach acht Jahren der Freundschaft und der Partnerschaft sei das angemessen.

Obama dankte Merkel für eine starke, mutige und andauernde Führung. Obama und Merkel hätten sich einig gezeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Washington und Berlin unverzichtbar sei für ein robustes transatlantisches Band, eine regelbasierte internationale Gemeinschaft und eine Verteidigung gemeinsamer Werte.

Am Schreibtisch im Oval Office griff Obama außerdem zu Stift und Papier: Wie es für scheidende US-Präsidenten Tradition ist, schrieb er einen Abschiedsbrief an das amerikanische Volk. Diesen veröffentlichte er auf der Internetseite des Weißen Hauses. „Während dieser acht Jahre wart ihr meine Quelle aus Gutherzigkeit, Ausdauer und Hoffnung, aus der ich Kraft geschöpft habe“, sagte er über die Amerikaner.

„Ich habe Nachbarn und Gemeinschaften gesehen, die während der schlimmsten Wirtschaftskrise, die wir je erlebt haben, aufeinander aufgepasst haben.“ Obama betonte, dass es am Ende wichtig sei, sich auch außerhalb von Wahlen für eine funktionierende Bürgerschaft einzusetzen und füreinander da zu sein.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

20.01.2017, 08:32 Uhr

Wollen wir es auch mal hoffen, dass das jetzt auch die letzte Berichtierstattung über diesen Obama ist. Dieser Obama der die USA nicht vorangebracht hat und ein Chaos in der Welt hinterlässt....Stichwort...Arabischer Frühling, Syrien und Russland Bashing.
Mal schauen, wie lang sich Merkel noch im Sattel halten wird.

Herr Hans Mayer

20.01.2017, 08:43 Uhr

Eine feine Art von Obama sich bei seiner treuesten Befehlsempfängerin zu bedanken, unermüdlich hat sie ja bisher alle Befehle befolgt, koste es den deutschen was es wolle.
Was soll sie aber nun tun?, das Merkel war doch bisher nur gewöhnt zu parieren und über jedes Stöckchen zu springen welches der Kriegsnobelpreisträger ihr vorgehalten hat.
Zudem sind die anderen "Ratgeber" ziemlich abhanden gekommen, Freunde gibts keine mehr, die Bevölkerung ist richtig sauer.
Frau Merkel treten sie zurück

Sie schaffen das!

Herr Alessandro Grande

20.01.2017, 09:18 Uhr

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