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02.02.2004

20:52 Uhr

Deutsche Exporte bekommen Rückenwind durch Expansion des Welthandels

Bundesbanker fordert Konsenz zur Weltwirtschaft

Der Chefvolkswirt der Bundesbank, Hermann Remsperger, sieht als wichtigstes Ziel für das Treffen der G7-Finanzminister am Wochenende einen Konsens hinsichtlich der Beurteilung der Probleme der Weltwirtschaft.

HB FRANKFURT.„Was wir am dringendsten brauchen, ist eine möglichst einheitliche Einschätzung der gegenwärtigen Lage und der Probleme der Weltwirtschaft“, sagte Remsperger in einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Ein Beispiel sei dabei das Leistungsbilanzdefizit der USA, was dort gelassen bewertet werde, während es in Europa Sorgenfalten hervorrufe. „Ich bin durchaus besorgt, hoffe aber, dass diese Deutungsunterschiede überwunden werden.“

Mit Blick auf den starken Euro sagte Remsperger: „Wir sind der Auffassung, dass die Aufwertung des Euro das Wachstum der Exporte für sich genommen bremst. Dadurch sehen wir unser Bild einer leichten konjunkturellen Erholung in Deutschland aber nicht gefährdet.“ Wichtig sei, dass die deutschen Exporte durch die Expansion des Welthandels im laufenden Jahr Rückenwind bekommen werden. „Dieser außenwirtschaftliche Impuls wird auch die Investitionen stärken.“

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