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19.09.2014

07:24 Uhr

Die Nacht im Liveblog

Unabhängigkeitsbewegung gesteht Niederlage ein

Nur einzelne Bezirke Schottlands haben für eine Abspaltung von Großbritannien gestimmt. Damit steht fest: Die Unabhängigkeitsbewegung hat verloren, Schottland bleibt Großbritannien treu. Die Entscheidung zum Nachlesen.

Keine Unabhängigkeit

Warum Schottland "Nein" gesagt hat

Keine Unabhängigkeit: Warum Schottland "Nein" gesagt hat

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Nur einzelne Bezirke Schottlands haben für eine Abspaltung von Großbritannien gestimmt. Damit steht fest: Die Unabhängigkeitsbewegung hat verloren, Schottland bleibt Großbritannien treu. Die Entscheidung zum Nachlesen.

Schottland stimmt gegen Unabhängigkeit: Cameron krempelt Großbritannien um

Schottland stimmt gegen Unabhängigkeit

Cameron krempelt Großbritannien um

Die Schotten bleiben Großbritannien treu. Doch das heißt nicht, dass alles bleibt wie es war. Der britische Premierminister Cameron kündigt umfassende Reformen an. Das gesamte Land wird sich verändern.

*** Cameron gratuliert Unabhängigkeits-Gegnern ***
Es ist kurz vor 7 Uhr deutscher Zeit als der britische Premierminister David Cameron den Unabhängigkeitsgegnern in Schottland zum Sieg gratuliert. Mittlerweile liegen die Unabhängigkeitsgegner uneinholbar vorne. Der Chef der schottischen Nationalisten, Alex Salmond, sagt, Schottland habe entschieden, dass es kein unabhängiges Land werde. Er akzeptiere die Niederlage.

*** Börsianer erleichtert über Ausgang der Wahl ***
Der britische Aktienmarkt dürfte an diesem Freitag mit Kursgewinnen starten. Darauf deuten die Terminkontrakte auf den Aktienindex FTSE hin.

So geht es jetzt in Großbritannien weiter

19. September 2014

Die großen Parteien im britischen Parlament - Konservative, Labour und Liberaldemokraten - haben zugesagt, sofort mit der Planung für den als Devolution bezeichneten Machttransfer zu beginnen. Die Edinburgher Regierung soll noch mehr Autonomie bekommen in Erziehungs-, Polizei- und Gesundheitsfragen hinausgeht. Auch gibt es mehr Rechte bei der Festsetzung von Steuern.

Ende Oktober 2014

London will ein erstes Papier mit Vorschlägen fertig haben, das dann diskutiert wird. Was es enthalten wird, ist nicht ganz klar - vermutlich soll Edinburgh mehr Freiheit beim Erheben von Einkommenssteuern und in anderen Bereichen der Steuerpolitik bekommen.

Ende November 2014

Ein Informationsbericht des Unterhauses legt die neuen Kompetenzen für Edinburgh im Detail dar.

25. Januar 2015

Der Gesetzentwurf ist fertig, das Unterhaus stimmt darüber ab.

7. Mai 2015

Parlamentswahlen in Großbritannien. Mit dem Zusammentreten des neuen Parlaments sollen auch die neuen Devolution-Gesetze in Kraft treten.

5. Mai 2016

Schottland wählt ein neues Regionalparlament.

2017

Sollte David Cameron wiedergewählt werden, hat er für 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU in Aussicht gestellt. Wenn die Briten mehrheitlich für den Austritt stimmen, könnte das der Nationalbewegung in Schottland neuen Schwung geben - denn die Schotten sind eher EU-freundlich.

*** Mitteilung der Nationalisten: Haben verloren ***
Die Nationalisten haben ihre Wahlniederlage eingeräumt. Sie seien enttäuscht, dass die Unabhängigkeit wohl knapp verfehlt worden sei, hieß es am Freitag in einer ersten Stellungnahme. „Es scheint, als ob wir nicht das Ja-Votum erhalten, auf das ich gehofft habe“, sagte die schottische Vize-Regierungschefin Nicola Sturgeon am Freitagmorgen dem Rundfunksender BBC. Sie seien wirklich enttäuscht, dass sie so knapp ein Ja-Votum verpasst hätten, sagte Sturgeon, die auch die Vizechefin der Scottish Nationalist Party ist, die das Referendum initiiert hatte.

*** Unabhängigkeit-Bewegung räumt Niederlage ein ***
Die schottische Unabhängigkeits-Bewegung hat das Referendum über die Loslösung von Großbritannien verloren. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon räumte die Niederlage am frühen Freitagmorgen in der BBC ein. Der Sender hatte um 6.16 Uhr die Niederlage prognostiziert.

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