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28.03.2016

22:36 Uhr

Diplomatische Abkühlung

Obama verweigert Erdogan ein Treffen

Recep Tayyip Erdogan besucht die US-Hauptstadt, doch seinen US-Amtskollegen wird der türkische Präsident wohl nicht sprechen: Barack Obama gewährt ihm kein Treffen. Ein Grund: Das Vorgehen der Türkei gegen Kurden.

Darüber, dass ihn der US-Präsident in gewisser Weise kalt stellt, dürfte der türkische Präsident nicht erfreut sein. AFP; Files; Francois Guillot

Recep Tayyip Erdogan

Darüber, dass ihn der US-Präsident in gewisser Weise kalt stellt, dürfte der türkische Präsident nicht erfreut sein.

WashingtonDer türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan besucht in dieser Woche Washington, bekommt aber wohl von US-Präsident Barack Obama kein bilaterales Treffen gewährt. Dies geht aus US-Angaben vom Montag hervor. Die Beziehungen zwischen den beiden traditionellen Verbündeten USA und Türkei sind derzeit wegen der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Kämpfer stark angespannt.

Die USA unterstützen kurdische Einheiten in ihrem Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien.

Erdogan reist ebenso wie mehrere weitere Staatschefs zu einem Gipfel über nukleare Sicherheit in die US-Hauptstadt. Am Rande des Gipfels, der am Donnerstag und Freitag stattfindet, plane Obama bislang nur ein einziges bilaterales Treffen, nämlich mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, sagte ein US-Regierungsmitarbeiter.

Von

afp

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