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06.01.2017

20:09 Uhr

Diskussion um russische Hackerangriffe

Donald Trump spricht von „politischer Hexenjagd“

Haben russische Hacker den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf beeinflusst? Die Lager sind gespalten. Für den Wahlgewinner Donald Trump handelt es sich bei der Diskussion um eine „politische Hexenjagd“.

Am 20. Januar wird Donald Trump der neue Präsident der Vereinigten Staaten. Die Diskussionen über eine Wahlmanipulation durch russische Hacker hält er für eine „politische Hexenjagd“. AP

Donald Trump

Am 20. Januar wird Donald Trump der neue Präsident der Vereinigten Staaten. Die Diskussionen über eine Wahlmanipulation durch russische Hacker hält er für eine „politische Hexenjagd“.

New YorkDer designierte US-Präsident Donald Trump hält die Diskussion um mutmaßlich russische Hackerangriffe während des Wahlkampfes für politisch motiviert. China habe vor relativ kurzer Zeit Daten von 20 Millionen Regierungsbeamten gehackt. „Wie kommt es, dass da niemand drüber redet? Das ist eine politische Hexenjagd“, sagte Trump am Freitag der „New York Times“. Er bezog sich dabei auf eine China zugeschriebene Hacker-Attacke auf die US-Bundespersonalbehörde OPM in den Jahren 2014 und 2015.

Die Äußerungen fielen wenige Stunden, bevor sich Trump von Vertretern der Geheimdienste über die Hackerangriffe unterrichten lassen wollte. Trump hatte die Darstellung der Dienste wiederholt angezweifelt, dass die russische Regierung hinter den Attacken auf Computer der Demokraten steckt.

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Trump erklärte, die Demokraten führten die Debatte über die Angriffe, um von ihrer Niederlage abzulenken. „Sie wurden bei der Wahl klar besiegt. Ich habe mehr Bezirke gewonnen als Ronald Reagan“, sagte er. „Das ist ihnen sehr peinlich. Zu einem gewissen Grad ist es eine Hexenjagd. Sie fokussieren sich da drauf.“ Die Regierung des scheidenden Präsidenten Barack Obama beschuldigt Moskau, sich mit den Hackerattacken in die Präsidentschaftswahl eingemischt zu haben.

Von

dpa

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