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28.02.2017

13:33 Uhr

Donald Trump

Stärkere Konjunktur finanziert höhere US-Militärausgaben

Donald Trump will seine wesentlich höheren Militärausgaben durch eine stärkere Konjunktur und Kürzungen im Außenministerium und Umweltamt erreichen. Dabei haben die USA bereits die höchsten Rüstungsausgaben der Welt.

Der US-Präsident will das Wirtschaftswachstum der USA von zuletzt einem Prozent auf „auf drei oder vielleicht mehr“ steigern. AP

Donald Trump

Der US-Präsident will das Wirtschaftswachstum der USA von zuletzt einem Prozent auf „auf drei oder vielleicht mehr“ steigern.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump gibt sich zuversichtlich, die vorgeschlagene Erhöhung des Rüstungsetats durch eine stärkere Konjunktur und Kürzungen in anderen Bereichen gegenfinanzieren zu können. „Ich denke, dass das Geld von einer auf Touren gebrachten Wirtschaft kommen wird“, sagte Trump am Dienstag in einem Interview des Senders Fox News. Das Wachstum habe zuletzt wahrscheinlich etwas mehr als ein Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Wenn er das „auf drei oder vielleicht mehr“ steigern könne, dann spiele man in einer ganz anderen Liga.

Trump will nach Informationen aus dem Präsidialamt den Etat des Verteidigungsministeriums um 54 Milliarden Dollar erhöhen. Im Gegenzug sollten andere Bundesbehörden wie das Außenministerium oder das Umweltamt EPA Kürzungen verkraften. Dies gehe aus dem ersten Haushaltsentwurf für den Kongress vor, sagte ein Insider. Trump will in der Nacht zum Mittwoch vor beiden Parlamentskammern eine mit Spannung erwartete Rede erhalten. Im Hinblick auf die Rüstungsausgaben sprach er bereits am Montag von einer „historischen Erhöhung“. Die USA haben mit jährlich knapp 600 Milliarden Dollar mit großem Abstand die höchsten Rüstungsausgaben der Welt.

Von

rtr

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