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09.06.2011

17:54 Uhr

Drogenkrieg in Mexiko

Gangster werfen Frauenkopf vor Restaurant

Die Gewalt im Drogenkrieg in Mexiko nimmt neue Dimensionen an: Gangster werfen einen Frauenkopf vor ein Restaurant, zwei gefolterte Männer werden an einer Brücke aufgehängt.

Mexikanische Soldaten bei einer Kontrolle. Quelle: dapd

Mexikanische Soldaten bei einer Kontrolle.

Mexiko-StadtDen abgetrennten Kopf einer Frau haben Unbekannte am Mittwochabend in der nordmexikanischen Stadt Monterrey vor ein Restaurant geworfen. Zuvor hatten ebenfalls in Monterrey Schwerbewaffnete am helllichten
Tag zwei gefolterte junge Männer an einer Brücke aufgehängt. Damit hat die Brutalität des Drogenkrieges in Mexiko abermals neue Dimensionen angenommen.

Zahlreiche Menschen hätten zugeschaut, ohne eingreifen zu können, als die Gangster auch noch auf die Körper der Männer schossen und dann verschwanden. Eins der beiden Opfer habe die Tortur schwer verletzt überlebt, berichteten lokale Medien am Donnerstag. An beiden Tatorten wurden Botschaften gefunden, in denen davor gewarnt wurde, für die Bande der „Los Zetas“ als Späher zu arbeiten.

Nach Medienberichten wurden am Mittwoch in Mexiko insgesamt 33 Menschen getötet. Hinzu kommen 21 Tote, die am Mittwochabend in Morelia, der Hauptstadt des Bundesstaates Michoacán, gefunden wurden.
Sie waren in verschieden Straßen der Stadt rund 300 Kilometer westlich von Mexiko-Stadt abgelegt worden.

Bei den Opfern fand sich die Botschaft: „Weil die Gesellschaft darum bat: Hier sind die Diebe, die Angreifer und die Vergewaltiger, und es fehlen noch mehr“. In Michoacán vermuten die Behörden einen Machtkampf zwischen dem Kartell „La Familia“ und der von ihm abgespaltenen Gruppe „Los Caballeros Templarios“ (Die Tempelritter).

Im mexikanischen Drogenkrieg werden jeden Tag bis zu 70 Menschen getötet. Im vergangenen Jahr verloren rund 15.000 Menschen im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität ihr Leben.

Von

dpa

Kommentare (1)

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no.7

09.06.2011, 18:54 Uhr

es heißt doch "War on drugs", oder ? erfunden von solch hinterlistigen Propagandisten wie Reagan und bush. Wer Krieg partout will, der muß ihn auch bekommen ! was wohl nicht so eingeplant war in den primitiv-hirnen der "Drogenkrieger",ist, daß die JuEsÄi diesen Krieg nicht gewinnen werden. Die mexikanische bevölkerung zahlt die Zeche für den War on Drugs.

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